Katzenklappe vor unerwünschten Besuchern schützen

   Katzenklappe vor unerwünschten Besuchern schützen

Katzen lieben Freigang und sind dabei recht wählerisch. Kaum aus dem Haus möchten sie nicht selten Minuten später wieder hereinspazieren. Es kann für ihre Dosenöffner schnell stressig werden und offene Fenster und Türen sind keine Lösung, da wir damit auch Einbrechern das Leben angenehm gestalten. Mit der Anschaffung einer Katzenklappe lassen sich diese Probleme aus der Welt schaffen. Bei der Auswahl gibt es jedoch einiges zu bedenken.

Katzenklappe ist nicht gleich Katzenklappe

Der Einbruchschutz spielt eine große Rolle. Wie Wasili Rutz von sichermeister.de betont, sollten wir vermehrte Vorkehrungen treffen, beispielsweise in Form von Alarmanlage- Attrappen, welche mit LED Beleuchtung und in hochwertiger Verarbeitung Einbrecher durchaus abschrecken. Fenster und Türen sollten jedoch keinesfalls ständig offen bleiben. Damit die Katze weiterhin auf Wunsch Freigang erhält, sind Katzenklappen die Alternative.

Das Angebot ist groß und längst ist die Katzenklappe nicht mehr lediglich ein verdecktes Loch in der Tür. Diese einfachen Modelle machen es zwar Einbrechern schwer, den Katzen der Nachbarschaft aber umso leichter. Möchten wir eine Katzenversammlung im heimischen Wohnzimmer vermeiden, sollte zu intelligenten Katzenklappen gegriffen werden, welche nur den eigenen Vierbeinern Zugang gewähren.

Die Katzenklappe richtig einstellen

Durch die richtige Einstellung lassen sich auch mit einfachen Katzenklappen unerwünschte Besucher aussperren. Meist verfügen Katzenklappen über verschiedene Einstellfunktionen, wie “hinein und hinaus“, “nur hinein“, “nur hinaus” oder “geschlossen“. Somit können wir bestimmen, wann die Katze wohin gelangt. Damit schränken wir den Bewegungsspielraum der Katzen allerdings auch ein. Nachts werden unerwünschte Besucher durch die “Geschlossen-Funktion” zuverlässig ferngehalten.

Intelligente Katzenklappen halten Eindringlinge fern

Die Katzenklappe mit Zugangskontrolle kam vor einigen Jahren auf den Markt. Diese ersetzt die manuelle Einstellung, schränkt die eigene Katze in ihrem Bewegungsspielraum nicht ein und verwehrt anderen Vierbeinern zuverlässig den Zutritt.

Anfänglich waren Modelle erhältlich, welche auf einen Sensor ansprangen, der im Halsband der Katzen integriert war. Dies bedeutete allerdings auch, die Katze musste bei Freigängen stets ein Halsband tragen. Das mag nicht jeder Vierbeiner und auch Katzenhalter sind nicht wirklich begeistert, denn schließlich stellen Halsbänder Unfallgefahren dar. Meist verfügt das Halsband zwar über einen Sicherheitsverschluss und bei Gefahr öffnet sich das Band, geht aber dann verloren.

Mittlerweile sind Katzenklappen mit Chiperkennung die beliebteste Variante. Eine Voraussetzung besteht darin, dass die Katze einen Mikrochip erhält. Viele Züchter lassen dies bereits im Rahmen der ersten Impfungen vornehmen und geben die Jungtiere gechipt an ihre neue Familie ab. Mikrochips werden den Tieren im Schulterbereich unter die Haut implantiert. Jeder Tierarzt kann nun die Identität des Tieres bestimmen.

Katzenklappen mit Chip müssen vorab programmiert werden. Sie sind anschließend in der Lage, die eigene Katze am Chip-Code zu erkennen und nur dann Einlass zu gewähren. Dabei bleibt die Katzenklappe nicht auf ein Tier beschränkt, sondern lässt sich auch auf mehrere Tiere programmieren. Die leidigen Halsbänder werden damit überflüssig. Eindringlinge werden zuverlässig ausgesperrt, während der eigene Stubentiger in seinem Freiheitsdrang in keiner Weise eingeschränkt wird.

Die einzelnen Modelle besitzen verschiedene Zusatzfunktionen. So verwehrt der Lichtsensor den Ausgang nach Sonnenuntergang. Der Tierarzt-Modus lässt die Katze auf Wunsch nicht mehr nach draußen. Komfort wird dem Katzenhalter in Form von magnetischen Windstoppern und einem akustischen Eintritts-Signal geboten. Auch bei Stromausfall behält die Katzenklappe den Code des Mikrochips im Gedächtnis. Sie können auch auf zeitgesteuerte Klappen zurückgreifen und damit den Ausgang ab einer bestimmten Zeit verbieten.

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