{"id":9068,"date":"2020-05-25T08:00:07","date_gmt":"2020-05-25T06:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=9068"},"modified":"2020-05-12T12:43:23","modified_gmt":"2020-05-12T10:43:23","slug":"die-gefahr-aus-der-wiese-anti-zecken-tipps-fuer-tierhalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/die-gefahr-aus-der-wiese-anti-zecken-tipps-fuer-tierhalter\/","title":{"rendered":"Die Gefahr aus der Wiese &#8211; Anti-Zecken-Tipps f\u00fcr Tierhalter"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Fr\u00fchling ist unaufhaltsam auf dem Weg zu uns. Zwar freuen sich viele Menschen \u00fcber die l\u00e4ngeren Tage und die steigenden Temperaturen, doch durch den warmen Winter steht uns nun auch jede Menge \u00c4rger mit kleinen Plagegeistern bevor: Die unbeliebten Zecken sind in diesem Jahr schon sehr fr\u00fch unterwegs. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas gr\u00f6\u00dftes kostenloses Haustierregister betreibt, erkl\u00e4rt, worauf Tierhalter nun achten sollten.<\/em><\/p>\n<p>\u201eDie Krankheiten, die durch bei Zeckenbissen \u00fcbertragene Erreger ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen, sind vielf\u00e4ltig und potenziell gef\u00e4hrlich\u201c, warnt die f\u00fcr TASSO t\u00e4tige Tier\u00e4rztin Dr. Anette Fach. \u201eBesonders h\u00e4ufig \u00fcbertragen wird die Lyme-Borreliose. Grunds\u00e4tzlich gilt: Je l\u00e4nger eine Zecke vom Blut des Wirtes saugt, desto h\u00f6her wird die Wahrscheinlichkeit, dass gef\u00e4hrliche Erreger \u00fcbertragen werden\u201c. Deswegen ist es wichtig, dass die kleinen Plagegeister so fr\u00fch wie m\u00f6glich entfernt werden. Hundehalter sollten daher zum Beispiel schon beim Spaziergang eine Zeckenzange mit sich tragen, um schnell reagieren zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollte nach jedem Aufenthalt des Tieres im Freien kontrolliert werden, ob sich Zecken im Fell verstecken. Das ist zwar \u2013 vor allem bei langhaarigen Tieren \u2013 aufwendig, aber ein wichtiger Schritt. Nat\u00fcrlich gilt das auch f\u00fcr Katzen mit Freigang \u2013 soweit diese es zulassen.<\/p>\n<p>Meist k\u00f6nnen Zecken mit geeignetem \u201eWerkzeug\u201c und der richtigen Technik leicht aus dem Fell des Tieres entfernt werden. Bleibt allerdings der Kopf stecken, sollte an der betreffenden Stelle nicht gedr\u00fcckt oder gequetscht werden. \u201eIn der Regel schafft es der K\u00f6rper alleine, den Zeckenkopf abzusto\u00dfen. Wenn Tierhalter jedoch eine R\u00f6tung und Schwellungen feststellen, sollte das Tier besser dem Tierarzt vorgestellt werden\u201c, r\u00e4t Dr. Anette Fach.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist sie \u00fcberzeugt, dass ein gezielter Schutz mit einem wirksamen Insektizid unerl\u00e4sslich ist, auch weil beim Absuchen laut wissenschaftlichen Untersuchungen oft Zecken \u00fcbersehen werden. \u201eDie Gefahr von durch Zecken \u00fcbertragene Krankheiten ist einfach so gro\u00df geworden, dass f\u00fcr mich kein Weg mehr daran vorbeif\u00fchrt\u201c, sagt sie. Verschiedene wirksame verschreibungspflichtige Mittel sind beim Tierarzt erh\u00e4ltlich. Aufgrund der Vielfalt der Mittel sollten sich Tierhalter unbedingt beim Tierarzt ihres Vertrauens beraten lassen, um die beste individuelle L\u00f6sung f\u00fcr ihren Vierbeiner zu finden.<\/p>\n<p>Zecken \u2013 in Deutschland ist die h\u00e4ufigste Art der gemeine Holzbock \u2013 lauern meist auf Grashalmen, in Geb\u00fcschen oder auf herumliegendem Todholz. Bei Kontakt mit einem Tier oder Mensch bleiben sie am Fell oder auf der Kleidung h\u00e4ngen. Wie das Robert-Koch-Institut klarstellt, k\u00f6nnen Zecken weder springen noch fallen sie von B\u00e4umen auf ihre \u201eOpfer\u201c herunter. Auch auf sich selbst sollten Tierhalter achtgeben, wenn m\u00f6glich drau\u00dfen lange Hosen tragen und sich ebenfalls nach einem Aufenthalt im Gr\u00fcnen auf Zecken absuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00dcber TASSO e.V.:<\/b><\/p>\n<p>Die in Sulzbach bei Frankfurt ans\u00e4ssige Tierschutzorganisation TASSO e.V. betreibt Europas gr\u00f6\u00dftes Haustierregister. Mittlerweile vertrauen rund 6,3 Millionen Menschen dem seit 35 Jahren erfolgreich arbeitenden Verein. Derzeit sind mehr als 8,7 Millionen Tiere bei TASSO registriert und somit im Verlustfall vor dem endg\u00fcltigen Verschwinden gesch\u00fctzt. Durchschnittlich alle zehn Minuten vermittelt TASSO ein entlaufenes Tier an seinen gl\u00fccklichen Halter zur\u00fcck, dies sind im Jahr knapp 70.500 Erfolge. Die Registrierung und alle anderen Leistungen von TASSO wie die 24-Stunden-Notrufzentrale, Suchplakate, TASSO-Plakette und der Suchservice sind kostenlos. Der Verein finanziert sich aus Spenden gro\u00dfz\u00fcgiger Tierfreunde. Neben der R\u00fcckvermittlung von Haustieren ist TASSO im Tierschutz im In- und Ausland aktiv und sieht seinen zus\u00e4tzlichen Schwerpunkt in der Aufkl\u00e4rung und der politischen Arbeit innerhalb des Tierschutzes. TASSO arbeitet mit den meisten Tierschutzvereinen und -organisationen sowie mit nahezu allen deutschen Tier\u00e4rzten zusammen und unterst\u00fctzt regelm\u00e4\u00dfig Tierheime unter anderem bei kostenaufw\u00e4ndigen Projekten. Mit dem Online-Tierheim<i>\u00a0shelta<\/i>\u00a0bietet TASSO zudem Tiersuchenden eine Plattform in der virtuellen Welt. F\u00fcr die Tierhalter ist TASSO ein kompetenter Ansprechpartner f\u00fcr alle Belange des Tierschutzes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fr\u00fchling ist unaufhaltsam auf dem Weg zu uns. Zwar freuen sich viele Menschen \u00fcber die l\u00e4ngeren Tage und die steigenden Temperaturen, doch durch den warmen Winter steht uns nun auch jede Menge \u00c4rger mit kleinen Plagegeistern bevor: Die unbeliebten Zecken sind in diesem Jahr schon sehr fr\u00fch unterwegs. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":9071,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[451,450],"tags":[719,71,97,409,656],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9068"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9068"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9068\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9069,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9068\/revisions\/9069"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9068"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9068"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9068"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}