{"id":8797,"date":"2020-02-17T08:00:54","date_gmt":"2020-02-17T07:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=8797"},"modified":"2020-02-17T13:35:26","modified_gmt":"2020-02-17T12:35:26","slug":"der-alltag-mit-dem-pubertier-wie-hunde-und-katzen-ihre-pubertaet-durchleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/der-alltag-mit-dem-pubertier-wie-hunde-und-katzen-ihre-pubertaet-durchleben\/","title":{"rendered":"Der Alltag mit dem &#8222;Pubertier&#8220; &#8211; Wie Hunde und Katzen ihre Pubert\u00e4t durchleben"},"content":{"rendered":"<p>Zickenterror, Trotzreaktionen und Widerspr\u00fcche: Das erleben vermutlich viele Eltern im Alltag mit ihren pubertierenden Teenagern. Doch nicht nur Kinder machen auf dem Weg zum Erwachsensein schwierige Zeiten durch. Auch Hunde und Katzen kennen sie: die Pubert\u00e4t. \u201eSie bedeutet vor allem, dass die Hormone im K\u00f6rper verr\u00fccktspielen. Das sorgt auch bei Tieren f\u00fcr Chaos im Kopf\u201c, erkl\u00e4rt Melanie Ahlers, Tier\u00e4rztin bei der AGILA Haustierversicherung. Diese hormonellen Entwicklungen k\u00f6nnen daf\u00fcr sorgen, dass sich Vierbeiner pl\u00f6tzlich auff\u00e4llig launisch verhalten.<\/p>\n<p>Und das beginnt bei weiblichen Kitten ungef\u00e4hr ab dem vierten Lebensmonat, bei Katern etwas sp\u00e4ter. Auch die Rasse spielt hier eine Rolle: Die Heilige Birma ist zum Beispiel mit f\u00fcnf Monaten schon geschlechtsreif, die Maine Coon wiederum erst mit einem Jahr. Die h\u00fcndische Pubert\u00e4t verl\u00e4uft abh\u00e4ngig von einigen Merkmalen ebenso unterschiedlich: So sind zum Beispiel kleinere Rassen h\u00e4ufig fr\u00fchreifer als ihre gr\u00f6\u00dferen Artgenossen. Etwa zwischen dem siebten und dem zw\u00f6lften Lebensmonat k\u00f6nnen Halter allgemein mit dem Beginn der Pubert\u00e4t rechnen \u2013 ihre kleinen Welpen werden dann zu erwachsenen Tieren.<\/p>\n<p>Das ist jedoch leichter gesagt, als getan. Der Weg dorthin ist von vielen H\u00f6hen und Tiefen gepr\u00e4gt, wie die AGILA-Tier\u00e4rztin wei\u00df: \u201eHunde und Katzen testen in dieser Zeit Grenzen aus und ignorieren ihre Besitzer und bereits gelernte Kommandos dabei gerne mal.\u201c Ge\u00fcbte Befehle wie \u201eSitz\u201c scheinen pl\u00f6tzlich vergessen und die Ohren auf Durchzug verbreiten Chaos. Die \u201ePubertiere\u201c reagieren zudem h\u00e4ufig \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark auf Reize von au\u00dfen. Bei Hunden k\u00f6nnen \u00fcberwunden geglaubte \u00c4ngste beispielsweise unverhofft wieder aufkommen. Gelassenheit seitens des Rudelf\u00fchrers sorgt dann daf\u00fcr, dass der Vierbeiner sich beruhigt und nicht dauerhaft zum Angsthasen wird.<\/p>\n<p>Wenn die Tiere allerdings frech werden und die Leberwurst vom Abendbrot unerlaubt in ihrem Maul landet, sind Geduld, Konsequenz und Ausdauer der Besitzer gefragt. Es liegt an ihnen, sanft aber bestimmt immer wieder Grenzen zu setzen. Dabei sollte es auch nicht an Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Vierbeiner mangeln, schlie\u00dflich stiftet die Pubert\u00e4t auch f\u00fcr sie selbst genug Verwirrung. W\u00e4hrend in der einen Sekunde noch gem\u00fctlich gekuschelt wird, folgt im n\u00e4chsten Moment schon ein ver\u00e4rgerter Tatzenhieb oder eine aufgekratzte Aufforderung zum Spielen. \u00c4hnlich wie bei trotzigen Teenagern gl\u00e4tten oft schon ausreichend Geduld und Zuwendung die st\u00fcrmischen Gef\u00fchlswogen. Deshalb sollten Hundebesitzer auch beim Training durchaus R\u00fccksicht auf diese stressige Phase im Leben ihrer Lieblinge nehmen. \u201ePlanen Sie lieber mehrere kurze Einheiten anstatt einer ganz langen \u00dcbungsphase. Das sorgt daf\u00fcr, dass sich die Tiere nicht \u00fcberfordert f\u00fchlen\u201c, so Frau Ahlers. Wenn dann doch einmal alle Tipps nicht helfen und das Nervenkost\u00fcm der Besitzer immer d\u00fcnner wird, hei\u00dft es nur noch: tief durchatmen. Schlie\u00dflich ist der Spuk der Pubert\u00e4t auf jeden Fall irgendwann \u00fcberstanden!<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 85%;\"><strong>Kurzprofil AGILA Haustierversicherung AG<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die AGILA Haustierversicherung, die zur Wertgarantie Group geh\u00f6rt, feiert 2019 ihr 25-j\u00e4hriges Bestehen. Mit mehr als 265.000 Versicherungsvertr\u00e4gen f\u00fcr Hunde und Katzen ist das Unternehmen einer der f\u00fchrenden Spezialversicherer f\u00fcr Haustiere in Deutschland. Das Angebot umfasst Tierkrankenversicherung, OP-Kostenschutz und Hundehalterhaftpflicht. Derzeit versichert AGILA ausschlie\u00dflich Hunde und Katzen, unabh\u00e4ngig von deren Rasse. In der Kundenzufriedenheitsanalyse des T\u00dcV Nord schnitt AGILA 2018 erneut &#8222;seher gut&#8220; ab. Mehr Informationen zum Unternehmen auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.agila.de\/\" target=\"_blank\">www.agila.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zickenterror, Trotzreaktionen und Widerspr\u00fcche: Das erleben vermutlich viele Eltern im Alltag mit ihren pubertierenden Teenagern. Doch nicht nur Kinder machen auf dem Weg zum Erwachsensein schwierige Zeiten durch. Auch Hunde und Katzen kennen sie: die Pubert\u00e4t. \u201eSie bedeutet vor allem, dass die Hormone im K\u00f6rper verr\u00fccktspielen. Das sorgt auch bei Tieren f\u00fcr Chaos im Kopf\u201c,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8800,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[451,450],"tags":[585,724,593],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8797"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8797"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8799,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8797\/revisions\/8799"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}