{"id":8481,"date":"2019-12-02T08:00:50","date_gmt":"2019-12-02T07:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=8481"},"modified":"2019-12-03T09:10:13","modified_gmt":"2019-12-03T08:10:13","slug":"neue-studie-zeigt-lungenwurminfektionen-bei-katzen-haeufiger-als-gedacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/neue-studie-zeigt-lungenwurminfektionen-bei-katzen-haeufiger-als-gedacht\/","title":{"rendered":"Neue Studie zeigt: Lungenwurminfektionen bei Katzen h\u00e4ufiger als gedacht"},"content":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Studie<sup>1<\/sup> aus der Schweiz legt die Vermutung nahe, dass Infektionen mit dem Lungenwurm <em>Aelurostrongylus abstrusus<\/em> bei der Katze h\u00e4ufiger vorkommen als bislang angenommen. Bei der Untersuchung von 4.067\u00a0Proben von Katzen aus der gesamten Schweiz wurden 10,7\u00a0Prozent der Tiere positiv auf den Katzenlungenwurm getestet \u2013 im Vergleich zu 2,5 % bei vorherigen Studien. Der Grund: Bei dieser Studie kam eine neue Messmethode zum Einsatz, bei der nicht wie bislang \u00fcblich Kotproben von drei aufeinanderfolgenden Tagen, sondern das Blut der Tiere untersucht wurde. So k\u00f6nnen Anzeichen einer Infektion fr\u00fcher und l\u00e4nger nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>Auch Hinweise auf Risikofaktoren f\u00fcr einen Lungenwurmbefall konnten aus den Ergebnissen abgeleitet werden. So spielen wom\u00f6glich Kastration und Alter eine Rolle: Denn sowohl unkastrierte Tiere als auch junge Katzen im Alter zwischen 11 und 22 Monaten waren signifikant h\u00e4ufiger mit Lungenw\u00fcrmern infiziert als kastrierte Artgenossen bzw. Welpen, erwachsene oder alte Katzen.<\/p>\n<p><strong>Wie bekommen Katzen Lungenw\u00fcrmer?<\/strong><\/p>\n<p>Katzen nehmen die mikroskopisch kleinen Lungenwurmlarven meist aus ihrer Umwelt auf. \u00dcbertr\u00e4ger sind Schnecken, die h\u00e4ufig die Larven in sich tragen. Auch wenn Katzen nicht unbedingt eine Vorliebe f\u00fcr die Weichtiere haben, kann es sein, dass sie sie versehentlich aufnehmen \u2013 etwa beim Grasfressen. Denn winzig kleine Schnecken k\u00f6nnen an Grashalmen anhaften und so unbemerkt vom Vierbeiner mitverschluckt werden. Auch beim Trinken aus kontaminierten Wasserstellen, wie Pf\u00fctzen oder drau\u00dfen stehenden Wassern\u00e4pfen, sowie beim Verzehr von M\u00e4usen und V\u00f6geln k\u00f6nnen sich Katzen mit den Parasiten infizieren.<\/p>\n<p><strong>Was passiert bei einem Lungenwurmbefall?<\/strong><\/p>\n<p>Der Lungenwurm der Katze besiedelt die Atemwege der Vierbeiner. Hat sich ein Tier mit Lungenw\u00fcrmern infiziert, k\u00f6nnen die gesundheitlichen Sch\u00e4den daher sehr vielf\u00e4ltig sein, weswegen sie nicht immer gleich erkannt werden. So kann es zu Entz\u00fcndungen in den Lungen kommen, die sich etwa durch Husten oder R\u00e4uspern bis hin zu massiven Atembeschwerden \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Unbehandelt kann ein Lungenwurmbefall sogar zum Tod f\u00fchren. Grunds\u00e4tzlich sollte bei Atemwegssymptomen wie starkem Husten daher auch an Lungenw\u00fcrmer gedacht werden.<\/p>\n<p><strong>Was k\u00f6nnen Tierhalter tun, um ihre Katze zu sch\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n<p>Einen vorbeugenden Schutz vor Lungenw\u00fcrmern gibt es f\u00fcr Katzen leider nicht. Um sie vor den Folgen einer Lungenwurminfektion zu sch\u00fctzen, ist daher die regelm\u00e4\u00dfige Entwurmung mit entsprechend zugelassenen Wirkstoffen aus der Tierarztpraxis wichtig. So kann ein Lungenwurmbefall beispielsweise fr\u00fchzeitig bek\u00e4mpft werden, bevor er Schaden anrichtet. Da viele Katzen nur ungern Tabletten schlucken, sind Spot-on-Pr\u00e4parate oft einfacher in der Handhabung. Bei diesen werden die Wirkstoffe auf die Haut im Nacken des Vierbeiners getropft.<\/p>\n<p>Bei einem begr\u00fcndeten Verdacht auf eine Lungenwurminfektion untersucht der Tierarzt meist Kotproben der Katze. Wird ein vorhandener Lungenwurmbefall rasch mit speziellen Wurmmitteln behandelt, stehen die Chancen auf eine v\u00f6llige Genesung gut.<\/p>\n<p>Weitere Informationen auf <a href=\"http:\/\/www.parasitenfrei.de\" target=\"_blank\">www.parasitenfrei.de<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Bayer<\/strong><\/p>\n<p>Bayer ist ein weltweit t\u00e4tiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ern\u00e4hrung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen n\u00fctzen, indem es zur L\u00f6sung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbev\u00f6lkerung beitr\u00e4gt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit f\u00fcr Vertrauen, Zuverl\u00e4ssigkeit und Qualit\u00e4t. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Besch\u00e4ftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter <a href=\"http:\/\/www.bayer.de\" target=\"_blank\">www.bayer.de<\/a><\/p>\n<p>Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Gesch\u00e4ftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.gesundheit.bayer.de\" target=\"_blank\">www.gesundheit.bayer.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Pressekontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Erwin Filter, Tel. +49 214 30-57280, Fax: +49 214 30-57283<br \/>\nE-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:erwin.filter@bayer.com\">erwin.filter@bayer.com<br \/>\n<\/a>Mehr Informationen unter\u00a0<a href=\"http:\/\/presse.bayer.de\" target=\"_blank\">presse.bayer.de<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><sup>[1] Gueldner, E. K., Gilli, U., Strube, C., Schnyder, M (2019): Seroprevalence, biogeographic distribution and risk factors for <em>Aelurostrongylus abstrusus<\/em> infections in Swiss cats. In: Veterinary Parasitology 266 (2019) 27-33.<\/sup><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Studie1 aus der Schweiz legt die Vermutung nahe, dass Infektionen mit dem Lungenwurm Aelurostrongylus abstrusus bei der Katze h\u00e4ufiger vorkommen als bislang angenommen. 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