{"id":7920,"date":"2019-07-01T08:00:48","date_gmt":"2019-07-01T06:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=7920"},"modified":"2019-07-01T10:27:00","modified_gmt":"2019-07-01T08:27:00","slug":"sicherheit-geht-unter-die-haut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/sicherheit-geht-unter-die-haut\/","title":{"rendered":"Sicherheit geht unter die Haut"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. informiert \u00fcber den Transponder als wichtiges Instrument zum Schutz von Hunden und Katzen<\/strong><\/p>\n<p><em>Neben der Registrierung bei Europas gr\u00f6\u00dftem Haustierregister TASSO e.V. ist er das wichtigste Element bei der R\u00fcckvermittlung entlaufener Haustiere an ihre Halter: der Transponder. Rund um diesen kleinen Lebensretter, den Millionen Tiere unter der Haut tragen, gibt es viele falsche Informationen. Unter anderem besteht immer noch die Sorge, dass er dem Tier schaden k\u00f6nnte. Daher hat TASSO es sich zur Aufgabe gemacht, rund um den \u00fcberaus n\u00fctzlichen Transponder aufzukl\u00e4ren.<\/em><\/p>\n<p><strong>Was ist ein Transponder?<\/strong><\/p>\n<p>Der Transponder, der zur eindeutigen Kennzeichnung von Heimtieren genutzt wird, ist maximal 12 mm gro\u00df und hat damit etwa die Gr\u00f6\u00dfe eines Reiskorns. Umgangssprachlich wird der Transponder h\u00e4ufig auch Chip genannt. Dieser Begriff wird unter Fachleuten und Tierfreunden allgemein auch verstanden, obwohl der Mikrochip eigentlich nur ein Teil des Transponders ist. Dieser besteht zudem aus einer Antenne, die wie eine Spule aufgerollt wird. Luftdicht ummantelt ist der Transponder mit widerstandsf\u00e4higem und ungef\u00e4hrlichem Bioglas. Auf dem Mikrochip ist eine 15-stellige Zahl enthalten, die entweder mit einem Code des Herstellers oder einer L\u00e4nderkennung beginnt. Diese Nummer ist einmalig. \u201eWichtig ist, dass ein Tierarzt gute Transponder von einem seri\u00f6sen Hersteller bezieht\u201c, betont Dr. Sven H\u00fcther, Transponder-Experte bei TASSO.<\/p>\n<p><strong>Wie kommt der Transponder in das Tier?<\/strong><\/p>\n<p>Das Kennzeichnen des Tieres mit einem Transponder sollte unbedingt ein geschulter Tierarzt \u00fcbernehmen. Die fachgerechte Technik ist wichtig, damit der Transponder korrekt mit dem Gewebe verw\u00e4chst und ein Leben lang an der richtigen Stelle verbleibt. Die \u201erichtige Stelle\u201c ist einheitlich festgelegt als linke Halsseite des Tieres. \u201eDie optimale Injektionsstelle ist je nach Gr\u00f6\u00dfe des Tieres etwa ein bis vier Fingerbreit vom Ohr entfernt\u201c, konkretisiert Dr. Sven H\u00fcther die Bestimmungen.<\/p>\n<p><strong>Welche Risiken bestehen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Kennzeichnung mit einem Transponder durch einen Tierarzt ist ungef\u00e4hrlich. Es ist keine Narkose notwendig, da der Transponder mit einer Injektionsspritze unter die Haut gesetzt wird. Der Einstich mit der Spritze ist nicht schmerzfrei, tut aber weder lange noch \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark weh. Dennoch muss das Tier w\u00e4hrend der Injektion gut festgehalten werden, damit alles glatt l\u00e4uft. Der Transponder ist nicht krebserregend und enth\u00e4lt keine giftigen Materialien.<\/p>\n<p><strong>Was ist wahr?<\/strong><\/p>\n<p>Ein Transponder gibt keine Strahlung ab, da er inaktiv unter der Haut \u201eschlummert\u201c. Er kann daher entgegen der \u00dcberzeugung und Hoffnung vieler Tierhalter auch nicht geortet werden. Er besitzt keine eigene Energiequelle und wird erst durch ein spezielles Leseger\u00e4t aktiviert, um dann die Informationen (also die 15-stellige Nummer) an dieses zu senden. Daher ist es wichtig, mit einem Fundtier zu einem Tierheim, Tierarzt oder auch zur Polizei und Feuerwehr zu gehen, die h\u00e4ufig ebenfalls mit einem solchen Leseger\u00e4t ausgestattet sind. Dort kann der Transponder dann ausgelesen werden. \u201eEinen Transponder, der per GPS geortet werden kann, gibt es nicht\u201c, r\u00e4umt Dr. Sven H\u00fcther mit einem verbreiteten Irrtum auf. \u201eUnter anderem w\u00e4re dazu eine stetige Stromversorgung n\u00f6tig. Da ein Tier aber nicht \u201aaufgeladen\u2018 werden kann und es noch keine Batterien gibt, die in dieser kleinen Gr\u00f6\u00dfe zuverl\u00e4ssig ein Tierleben lang halten, ist das nicht m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p><strong>Der wichtigste Schritt<\/strong><\/p>\n<p>So raffiniert die Technologie des Transponders auch ist: Ohne eine Registrierung bei TASSO ist es sinnlos, einen Hund oder eine Katze mit einem Transponder kennzeichnen zu lassen. Erst wenn die an sich wenig aussagekr\u00e4ftige 15-stellige Nummer an einer zentralen Stelle (also in der TASSO-Datenbank) gemeinsam mit den Daten des Tierhalters hinterlegt wird, kann ein Tier eindeutig seinem Halter zugeordnet werden. Es ist daher wichtig, dass das Tier direkt nach dem Chippen noch in der Tierarztpraxis registriert wird. Alternativ sollten die Kunden darauf hingewiesen werden, dass sie ihren Vierbeiner unbedingt eigenst\u00e4ndig registrieren sollten.<\/p>\n<p>Wer nicht sicher ist, ob die Transpondernummer seines Tieres registriert ist, kann dies auf der TASSO-Homepage \u00fcber die Transponderabfrage selbst pr\u00fcfen: <a href=\"http:\/\/www.tasso.net\/transponderabfrage\" target=\"_blank\">www.tasso.net\/transponderabfrage<\/a><\/p>\n<p>Zur kostenlosen Registrierung gelangen Tierhalter unter <a href=\"http:\/\/www.tasso.net\/tier-registrieren\" target=\"_blank\">www.tasso.net\/tier-registrieren<\/a>.<\/p>\n<p><b><br \/>\n\u00dcber TASSO e.V.:<\/b><\/p>\n<p>Die in Sulzbach bei Frankfurt ans\u00e4ssige Tierschutzorganisation TASSO e.V. betreibt Europas gr\u00f6\u00dftes Haustierregister. Mittlerweile vertrauen rund 6,3 Millionen Menschen dem seit 35 Jahren erfolgreich arbeitenden Verein. Derzeit sind mehr als 8,7 Millionen Tiere bei TASSO registriert und somit im Verlustfall vor dem endg\u00fcltigen Verschwinden gesch\u00fctzt. Durchschnittlich alle zehn Minuten vermittelt TASSO ein entlaufenes Tier an seinen gl\u00fccklichen Halter zur\u00fcck, dies sind im Jahr knapp 70.500 Erfolge. Die Registrierung und alle anderen Leistungen von TASSO wie die 24-Stunden-Notrufzentrale, Suchplakate, TASSO-Plakette und der Suchservice sind kostenlos. Der Verein finanziert sich aus Spenden gro\u00dfz\u00fcgiger Tierfreunde. Neben der R\u00fcckvermittlung von Haustieren ist TASSO im Tierschutz im In- und Ausland aktiv und sieht seinen zus\u00e4tzlichen Schwerpunkt in der Aufkl\u00e4rung und der politischen Arbeit innerhalb des Tierschutzes. TASSO arbeitet mit den meisten Tierschutzvereinen und -organisationen sowie mit nahezu allen deutschen Tier\u00e4rzten zusammen und unterst\u00fctzt regelm\u00e4\u00dfig Tierheime unter anderem bei kostenaufw\u00e4ndigen Projekten. Mit dem Online-Tierheim<i>\u00a0shelta<\/i>\u00a0bietet TASSO zudem Tiersuchenden eine Plattform in der virtuellen Welt. F\u00fcr die Tierhalter ist TASSO ein kompetenter Ansprechpartner f\u00fcr alle Belange des Tierschutzes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. informiert \u00fcber den Transponder als wichtiges Instrument zum Schutz von Hunden und Katzen Neben der Registrierung bei Europas gr\u00f6\u00dftem Haustierregister TASSO e.V. ist er das wichtigste Element bei der R\u00fcckvermittlung entlaufener Haustiere an ihre Halter: der Transponder. 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