{"id":7641,"date":"2019-02-04T08:00:12","date_gmt":"2019-02-04T07:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=7641"},"modified":"2019-02-04T12:17:25","modified_gmt":"2019-02-04T11:17:25","slug":"tiere-benoetigen-bei-frostwetter-schutz-und-fuersorge-peta-gibt-tipps-fuer-die-versorgung-von-im-freien-lebenden-tieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/tiere-benoetigen-bei-frostwetter-schutz-und-fuersorge-peta-gibt-tipps-fuer-die-versorgung-von-im-freien-lebenden-tieren\/","title":{"rendered":"Tiere ben\u00f6tigen bei Frostwetter Schutz und F\u00fcrsorge \u2013 PETA gibt Tipps f\u00fcr die Versorgung von im Freien lebenden Tieren"},"content":{"rendered":"<p>Klirrende K\u00e4lte, scharfer Wind \u2013 viele Tiere brauchen jetzt vermehrten Schutz: Derzeit sinken die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich, starker Schneefall und eiskalte B\u00f6en machen zahlreichen Tieren zu schaffen. Betroffen sind vor allem domestizierte Tiere, die typischerweise drau\u00dfen gehalten werden \u2013 so etwa Pferde, Schafe oder Rinder. Aber auch Hunde ohne engen Familienanschluss und Katzen d\u00fcrfen jetzt nicht im Stich gelassen werden. PETA macht vor diesem Hintergrund darauf aufmerksam, dass Tierhalter nach dem Tierschutzgesetz dazu verpflichtet sind, ihren Tieren durch geeignete Unterst\u00e4nde und H\u00fctten sowie Zugang zu Haus und Scheune ausreichend Schutz vor K\u00e4lte, Wind und N\u00e4sse zu bieten.<\/p>\n<p>\u201eUnterk\u00fchlungen, Erkrankungen oder sogar der Tod sind bei K\u00e4lte und N\u00e4sse die Konsequenzen von mangelhafter Unterbringung der Tiere\u201c, so Jana Hoger, Fachreferentin f\u00fcr Tierische Mitbewohner bei PETA. \u201eTiere auf der Weide brauchen jetzt ebenso F\u00fcrsorge wie Hunde, Katzen, Kaninchen und alle anderen Tiere, die in menschlicher Obhut sind.\u201c<\/p>\n<p>PETA hat Tipps zusammengestellt, wie man im Freien lebenden Tieren jetzt am besten helfen kann.<\/p>\n<p><strong>Winterliche Versorgung von Hunden, Katzen und Co.:<\/strong><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Immer noch werden in Deutschland sehr viele Hunde an Ketten oder in Zwingern gehalten. Die Tierschutz-Hundeverordnung schreibt in \u00a7 4 vor, dass Hunde, die im Freien gehalten werden, Zugang zu einer Schutzh\u00fctte aus w\u00e4rmed\u00e4mmendem Material haben m\u00fcssen. Die H\u00fctte muss so bemessen sein, dass sich der Hund darin verhaltensgerecht bewegen und hinlegen kann und dass er den Innenraum mit seiner K\u00f6rperw\u00e4rme warmhalten kann. Zudem muss permanent \u00fcberpr\u00fcft werden, ob Trinkwasser und Futter frei von Eis sind. PETA r\u00e4t, dass der Hund im Haus oder in angrenzenden Versorgungsr\u00e4umen untergebracht wird.<\/li>\n<li>Katzen ohne festes Zuhause erfrieren ohne Unterschlupf: Ge\u00f6ffnete Scheunen, Gartenlauben, Garagen oder Keller k\u00f6nnen jetzt Leben retten. Je mehr Menschen diese kleinen Hilfestellungen geben, umso mehr Tiere werden den Winter \u00fcberleben.<\/li>\n<li>Auch V\u00f6gel hungern, wenn alles gefroren ist. Ein Vogelhaus mit speziellem Futter hilft den gefiederten Freunden \u00fcber die eisige Jahreszeit.<\/li>\n<li>Kaninchen brauchen Bewegung bei K\u00e4lte! Auch im Winter ben\u00f6tigen die Nagetiere in Au\u00dfenhaltung den abgesicherten Auslauf, um sich warm zu halten. Die isolierte Schutzh\u00fctte sollte zudem mit viel w\u00e4rmenden Stroh ausgepolstert und das Wasser muss mehrmals t\u00e4glich gewechselt werden, da es immer wieder einfriert. Das gleiche gilt f\u00fcr Frischkost \u2013 zu viel Eisfutter kann zu Magen-Darm-Beschwerden f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Tipps f\u00fcr die Versorgung von Tieren auf der Weide:<\/strong><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Ein geeigneter Witterungsschutz muss Wind sowie Regen- und Schneest\u00fcrme abweisen und einen w\u00e4rmed\u00e4mmenden Untergrund haben. Gefordert ist ein Unterstand, der auf drei Seiten geschlossen ist. Er verhindert das Ausk\u00fchlen und die Durchfeuchtung der Tiere bei Niederschl\u00e4gen. Hohe Einstreu d\u00e4mmt gegen die Bodenk\u00e4lte.<\/li>\n<li>Genauso wichtig ist im Winter eine frostsichere Wasserversorgung. Pferde zum Beispiel ben\u00f6tigen im Winter ebenso viel Wasser wie im Sommer \u2013 etwa 30 bis 60 Liter pro Tag.<\/li>\n<li>Damit der K\u00f6rper W\u00e4rme produzieren kann, m\u00fcssen die Tiere gen\u00fcgend essen. Heu muss st\u00e4ndig verf\u00fcgbar sein. Vereiste Grasreste auf der Weide bereiten Probleme und sind oft nicht geeignet, um den im Winter erh\u00f6hten Kalorienbedarf zu decken.<\/li>\n<li>Wenn Frost bevorsteht und eine Matschkoppel vorhanden ist, m\u00fcssen die Pferde, Schafe &amp; Co. unbedingt von dieser ferngehalten werden, sonst besteht Verletzungsgefahr. Dauerhaft feuchter, matschiger Boden kann au\u00dferdem zu Erkrankungen der Klauen und Hufe f\u00fchren.<\/li>\n<li>Die Tiere sollten regelm\u00e4\u00dfig auf Krankheitszeichen \u00fcberpr\u00fcft werden. Erste Anzeichen daf\u00fcr k\u00f6nnen eine verminderte Nahrungsaufnahme, Verhaltens\u00e4nderungen, Nasenausfluss oder Husten sein. Bei diesen Symptomen muss sofort der Tierarzt gerufen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>PETA fordert die \u00d6ffentlichkeit auf, F\u00e4lle von nicht artgerechter Tierhaltung dem \u00f6rtlichen Tierschutzverein, der Veterin\u00e4rbeh\u00f6rde, der Polizei oder <a href=\"http:\/\/www.peta.de\/Whistleblower\">PETA<\/a> zu melden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber PETA:<\/strong><br \/>\nPETA Deutschland e.V. ist mit \u00fcber einer Million Unterst\u00fctzern die gr\u00f6\u00dfte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierqu\u00e4lerei, Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit und Ver\u00e4nderung der Lebensweise daf\u00fcr ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.<\/p>\n<pre><strong>Kontakt:<\/strong>\r\nThomas Lesniak\r\n+49 711 860591-527\r\nThomasL@peta.de<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klirrende K\u00e4lte, scharfer Wind \u2013 viele Tiere brauchen jetzt vermehrten Schutz: Derzeit sinken die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich, starker Schneefall und eiskalte B\u00f6en machen zahlreichen Tieren zu schaffen. 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