{"id":7475,"date":"2018-12-03T08:00:25","date_gmt":"2018-12-03T07:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=7475"},"modified":"2018-12-03T12:31:13","modified_gmt":"2018-12-03T11:31:13","slug":"herbstzeit-erkaeltungszeit-auch-fuer-vierbeiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/herbstzeit-erkaeltungszeit-auch-fuer-vierbeiner\/","title":{"rendered":"Herbstzeit: Erk\u00e4ltungszeit auch f\u00fcr Vierbeiner"},"content":{"rendered":"<p><strong>Drau\u00dfen ist es im Augenblick ungem\u00fctlich. Feuchtkalte Witterung ist momentan eher die Regel als die Ausnahme. Von den meisten Ausfl\u00fcgen kehren Hund und Katze mit durchn\u00e4sstem Fell nach Hause. Das bleibt nicht ohne Folgen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDen Tieren geht es nicht besser als uns\u201c, warnt Frau Dr. Tina H\u00f6lscher, Tier\u00e4rztin von aktion tier e.V.. Frieren sie \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, schw\u00e4cht das die Abwehrkr\u00e4fte. Bakterien und Viren haben ein leichtes Spiel. Sie k\u00f6nnen sich im Tierk\u00f6rper vermehren und sorgen daf\u00fcr, dass der Vierbeiner krank wird. Oft sind Infektionen der Atemwege oder auch Blasenentz\u00fcndungen die Folge. In schwerwiegenden F\u00e4llen kommt Fieber hinzu.<\/p>\n<p>\u201eBei leichteren Erk\u00e4ltungen muss nicht zwingend ein Tierarzt aufgesucht werden\u201c, erkl\u00e4rt die Veterin\u00e4rin. Solange der Liebling im Allgemeinbefinden ungest\u00f6rt ist, muss sich der Tierhalter keine allzu gro\u00dfen Sorgen machen. Ist der Appetit g\u00e4nzlich unbeeintr\u00e4chtigt und der Hausgenosse spielt fr\u00f6hlich wie eh und je, spricht das f\u00fcr einen harmlosen Infekt, den das Tier selbst gut in den Griff bekommt. In diesen F\u00e4llen gen\u00fcgt es, der Fellnase Ruhe zu g\u00f6nnen und sie nach Touren ins Freie peinlichst genau abzutrocknen. Bei langhaarigen Tieren kann es erforderlich sein, sie hierzu zu f\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Anders sieht es aus, wenn das Haustier schlapp und matt ist. Dann muss der Sache genauer auf den Grund gegangen werden. Denn auch bei Tieren kann sich aus einer Erk\u00e4ltung eine schlimme Lungenentz\u00fcndung entwickeln oder eine zun\u00e4chst leichte Blasenentz\u00fcndung zu einer schwerwiegenden Nierenbeckenvereiterung f\u00fchren.<\/p>\n<p>\u201eUm harmlos von ernst zu trennen, ist das Messen der K\u00f6rpertemperatur Mittel der Wahl\u201c, gibt die Tier\u00e4rztin besorgten Tierbesitzern als Ratschlag mit auf den Weg. Bei Hund und Katze liegt die K\u00f6rpertemperatur zwischen 38 und 39 \u00b0C. Alles dar\u00fcber ist Fieber. Gemessen wird wie fr\u00fcher beim Menschen: Die Spitze eines altmodischen Fieberthermometers wird in Salbe getunkt, um es gleitf\u00e4hig zu machen und das Einf\u00fchren zu erleichtern. Eine Hilfsperson h\u00e4lt den Patienten. Nun wird das Thermometer je nach Gr\u00f6\u00dfe des zu untersuchenden Tieres ein bis drei Zentimeter tief in den Anus gesteckt und gewartet bis das Signal kommt, das anzeigt, dass die Messung erfolgreich abgeschlossen ist. \u201eBei Temperaturen \u00fcber 39\u00b0C ist ein Besuch beim Tierarzt dringend anzuraten\u201c, schlie\u00dft Frau Dr. H\u00f6lscher. So hat der Besitzer die Gewissheit, dass sich der Schnupfen seines Schatzes nicht zur ernstzunehmenden Erkrankung ausweitet.<\/p>\n<p><i><b>aktion tier \u2013 menschen f\u00fcr tiere e.V.<\/b><\/i><br \/>\n<i>ist deutschlandweit eine der mitgliederst\u00e4rksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bev\u00f6lkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missst\u00e4nde im Tierschutz aufmerksam zu machen und L\u00f6sungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.<\/i><\/p>\n<pre><strong>Weitere Informationen bei:<\/strong>\r\nDr. med. vet. Tina H\u00f6lscher\r\nMobil: \t+49 177 2451198\r\nE-Mail: <a href=\"mailto:tierarzt@aktiontier.org\">tierarzt@aktiontier.org<\/a>\r\nWebsite: <a href=\"http:\/\/www.aktiontier.org\" target=\"_blank\">www.aktiontier.org<\/a>\r\n<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drau\u00dfen ist es im Augenblick ungem\u00fctlich. Feuchtkalte Witterung ist momentan eher die Regel als die Ausnahme. Von den meisten Ausfl\u00fcgen kehren Hund und Katze mit durchn\u00e4sstem Fell nach Hause. Das bleibt nicht ohne Folgen. \u201eDen Tieren geht es nicht besser als uns\u201c, warnt Frau Dr. Tina H\u00f6lscher, Tier\u00e4rztin von aktion tier e.V.. 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