{"id":7086,"date":"2018-11-12T14:40:03","date_gmt":"2018-11-12T13:40:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=7086"},"modified":"2018-11-13T10:32:36","modified_gmt":"2018-11-13T09:32:36","slug":"der-traurige-abschied-vom-tierischen-mitbewohner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/der-traurige-abschied-vom-tierischen-mitbewohner\/","title":{"rendered":"Der traurige Abschied vom tierischen Mitbewohner"},"content":{"rendered":"<p><strong>PETA erkl\u00e4rt, warum wir unsere tierischen Freunde in den letzten Minuten niemals allein lassen sollten<\/strong><\/p>\n<p>Wenn die Schmerzen oder eine unheilbare Krankheit des tierischen Freundes zu gro\u00df sind, liegt es in der Hand des Menschen, die Entscheidung zu treffen, den Vierbeiner gehen zu lassen. Die eigene Angst vor einem schmerzlichen Verlust darf nie dazu f\u00fchren, dass das Tier unn\u00f6tig leiden muss. Mit der Aufnahme eines tierischen Mitbewohners \u00fcbernehmen Menschen eine gro\u00dfe Verantwortung. Der Freund auf vier Pfoten muss sich auf seinen Begleiter verlassen k\u00f6nnen, auch schwierigen in Situationen und Stunden. Ein Tier einschl\u00e4fern zu m\u00fcssen, f\u00e4llt vielen Tierhaltern sehr schwer. Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen? Woran erkenne ich, dass es meinem tierischen Freund wirklich schlecht geht? Worauf muss ich achten? PETA r\u00e4t allen Tierhaltern, in den letzten Minuten bei ihren tierischen Freunden zu bleiben.<\/p>\n<p>\u201eWir Menschen \u00fcbernehmen mit der Aufnahme eines tierischen Mitbewohners auch die Aufgabe, diesen in den schwersten Stunden zu begleiten\u201c, so Jana Hoger, Fachreferentin f\u00fcr tierische Mitbewohner. \u201eBesonders in den traurigen Momenten ist es f\u00fcr unsere Tiere wichtig, dass wir sie nicht allein lassen, sondern bei ihnen sind, um gemeinsam Abschied zu nehmen.\u201c<\/p>\n<p>Die PETA-Expertin gibt folgende Hinweise f\u00fcr Tierhalter:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tiere nicht allein lassen<\/strong>: Leider lassen viele Tierhalter ihren tierischen Mitbewohner allein, wenn es f\u00fcr diesen Zeit ist, zu gehen. Das hei\u00dft, viele Hunde, Katzen und andere sogenannte Haustiere sind beim Tierarzt mit ihrer Angst und ihren Sorgen und vielleicht auch Schmerzen v\u00f6llig allein. Panisch suchen die Tiere in diesem Moment noch nach ihrem sch\u00fctzenden menschlichen Freund.<\/li>\n<li><strong>Der richtige Zeitpunkt<\/strong>: Wann die Zeit gekommen ist, sollte immer mit einem Tierarzt des Vertrauens besprochen werden. Viele Tierhalter bemerken auch kleine Signale des tierischen Begleiters und k\u00f6nnen dann entsprechend handeln. Die endg\u00fcltige Entscheidung kann uns jedoch leider keiner nehmen. Jeder w\u00fcnscht sich nat\u00fcrlich, dass der tierische Mitbewohner in Ruhe zu Hause einschlafen und sterben kann. Leider kommt das selten vor. Oftmals sind die k\u00f6rperlichen Schmerzen und Leiden eines Tieres so gro\u00df, dass der Mensch handeln muss. Niemand sollte sein Tier unn\u00f6tig leiden lassen, nur weil er Angst vor dem Schritt hat, seinen Begleiter zu erl\u00f6sen oder ohne ihn zu leben.<\/li>\n<li><strong>Hausbesuch oder Tierarztpraxis?<\/strong> Tierhalter sollten sich an dem Tag gen\u00fcgend Zeit nehmen, um in Ruhe Abschied zu nehmen. Generell ist es empfehlenswert, wenn der Tierarzt einen Hausbesuch macht. Eventuell kann der tierische Freund auf seiner gewohnten Decke, in seinem K\u00f6rbchen oder an seinem Lieblingsplatz ganz friedlich einschlafen. Sollte kein Hausbesuch m\u00f6glich sein, ist es sinnvoll, einen Termin au\u00dferhalb oder zum Ende der Sprechzeiten zu vereinbaren, um in den letzten Minuten m\u00f6glichst viel Ruhe zu haben. Auch hier sollte eine bekannte Decke mitgenommen werden, auf der das Tier liegen darf.<\/li>\n<li><strong>Richtig verabschieden<\/strong>: Das allerwichtigste in diesem Moment ist, bei dem tierischen Mitbewohner zu bleiben, ihn nicht im Stich zu lassen, ihn zu streicheln und mit ruhigen Worten Sicherheit zu geben. Wie wir Menschen sp\u00fcren auch Tiere oftmals, dass sie nun Abschied nehmen, und k\u00f6nnen dann friedlich in unserer N\u00e4he einschlafen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.PETA.de\/Der-Verlust-Eines-Tierlichen-Begleiters\" target=\"_blank\">PETA.de\/Der-Verlust-Eines-Tierlichen-Begleiters<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcber PETA:<\/strong><br \/>\nPETA Deutschland e.V. ist mit \u00fcber einer Million Unterst\u00fctzern die gr\u00f6\u00dfte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierqu\u00e4lerei, Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit und Ver\u00e4nderung der Lebensweise daf\u00fcr ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.<\/p>\n<pre><strong>Kontakt:<\/strong>\r\nDenis Schimmelpfennig\r\n+49 711 860591-528\r\nDenisS@peta.de<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PETA erkl\u00e4rt, warum wir unsere tierischen Freunde in den letzten Minuten niemals allein lassen sollten Wenn die Schmerzen oder eine unheilbare Krankheit des tierischen Freundes zu gro\u00df sind, liegt es in der Hand des Menschen, die Entscheidung zu treffen, den Vierbeiner gehen zu lassen. 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