{"id":6969,"date":"2018-10-01T08:00:37","date_gmt":"2018-10-01T06:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=6969"},"modified":"2018-10-01T11:59:36","modified_gmt":"2018-10-01T09:59:36","slug":"was-man-ueber-den-floh-wissen-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/was-man-ueber-den-floh-wissen-sollte\/","title":{"rendered":"Was man \u00fcber den Floh wissen sollte!"},"content":{"rendered":"<p><em>Die schlechte Nachricht: Fl\u00f6he sind ausgesprochen l\u00e4stig und k\u00f6nnen sogar Krankheiten \u00fcbertragen. Die gute Nachricht: Hund und Katze k\u00f6nnen vor Flohbefall gesch\u00fctzt werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Wussten Sie, dass Fl\u00f6he das ganze Jahr \u00fcber aktiv sind?<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr und Sommer ist die Gefahr, sich einen Floh einzufangen, f\u00fcr Hund und Katze im Freien am gr\u00f6\u00dften. Im Winter f\u00fchlen sich Fl\u00f6he vor allem in beheizten R\u00e4umen wohl. Flohbefall ist \u00fcbrigens kein Zeichen mangelnder Hygiene.<\/p>\n<p><strong>Wussten Sie, dass sich auf dem K\u00f6rper von Hund und Katze nur die erwachsenen Fl\u00f6he aufhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Diese legen dort ihre Eier, die sp\u00e4ter vom Tier abfallen. In der Umgebung &#8211; vor allem an Schlafpl\u00e4tzen oder in Teppichen, entwickeln sich Larven und Puppen und schlie\u00dflich neue Fl\u00f6he. Deshalb ist es wichtig, nicht nur den erwachsenen Floh, sondern auch dessen Nachkommenschaft zu bek\u00e4mpfen. Nur so verhindert man eine explosionsartige Vermehrung. Flohweibchen k\u00f6nnen bis zu 40 Eier am Tag legen.<\/p>\n<p><strong>Wussten Sie, dass es Hunde gibt, die allergisch auf Flohspeichel reagieren und an der Flohspeicheldermatitis erkranken k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Bei den betroffenen Tieren kommt es dann zu extrem starken Juckreiz am ganzen K\u00f6rper, zu Haarbruch, Papeln und entz\u00fcndlichen Hautver\u00e4nderungen mit Krusten. Eine n\u00e4ssende Dermatitis kann sp\u00e4ter nahezu den gesamten K\u00f6rper in Mitleidenschaft ziehen.<\/p>\n<p><strong>Wussten Sie, dass Fl\u00f6he Erreger anderer Krankheiten \u00fcbertragen?<\/strong><\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen beispielsweise den Gurkenkernbandwurm oder den Erreger der Katzenkrankheit \u00fcbertragen. In beiden F\u00e4llen k\u00f6nnen sich auch Menschen anstecken.<\/p>\n<p><strong>Wussten Sie, dass es Tiere mit unterschiedlich hohem Risiko f\u00fcr Flohbefall gibt?<\/strong><\/p>\n<p>\u2022 Tiere mit sehr geringem Risiko sind die, die kaum Zugang ins Freie oder keinen Kontakt zu anderen Artgenossen haben. Sollte sich dennoch einmal ein Floh einschleichen, reicht eine einmalige Behandlung mit einem Flohmittel in der Regel aus.<\/p>\n<p>\u2022 Die \u00fcberwiegende Zahl der Hunde und Katzen sind einem durchschnittlichen Risiko ausgesetzt. Sie kommen regelm\u00e4\u00dfig nach drau\u00dfen und treffen dort auch andere Tiere. F\u00fcr diese Gruppe ist es empfehlenswert, eine ganzj\u00e4hrige Flohprophylaxe durchzuf\u00fchren. Auch Schlaf- und Liegepl\u00e4tze sollten ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>\u2022 Tiere, die h\u00e4ufigen Kontakt zu anderen Hunden und Katzen haben, sind einem hohen, anhaltenden Risiko ausgesetzt. Das sind etwa Tiere in Tierheimen, in Haushalten mit mehreren Tieren oder Zuchttiere. Eine intensive, ganzj\u00e4hrige Flohbek\u00e4mpfung und gr\u00fcndliche Umgebungsbehandlung ist hier ein Muss.<\/p>\n<p>\u2022 Das gr\u00f6\u00dfte gesundheitliche Risiko tragen Tiere mit nachgewiesener allergischer Reaktion auf Flohspeichel. Eine konsequente, l\u00fcckenlose Flohprophylaxe ist f\u00fcr solche Tiere oberstes Gebot. Lebt ein Tier mit Flohspeichelallergie in einem Haushalt mit mehreren Tieren, sollten auch diese konsequent in die Ma\u00dfnahmen einbezogen werden.<\/p>\n<p><strong>Wussten Sie, dass bei der Flohbehandlung h\u00e4ufig unwissentlich Fehler gemacht werden?<\/strong><\/p>\n<p>So werden zum Beispiel die Pr\u00e4parate nicht immer richtig angewendet bzw. die Abst\u00e4nde zwischen den Behandlungen sind zu lange. Auch werden nicht immer alle Tiere im Haushalt behandelt. Larven und Puppen werden nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt, so dass die Flohpopulation in der h\u00e4uslichen Umgebung weiterw\u00e4chst und zu neuem Befall f\u00fchrt. Die auf dem Markt befindlichen Flohpr\u00e4parate unterscheiden sich. Wichtig ist es deshalb, sich in jedem Fall an die jeweiligen Anwendungsempfehlungen zu halten.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Thema &#8222;Floh bei Hund und Katze&#8220; finden Sie hier:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kleintiergesundheit.info\/was-man-ueber-den-floh-wissen-sollte\/hintergrundinformationen-floehe\/\" target=\"_blank\">www.kleintiergesundheit.info\/was-man-ueber-den-floh-wissen-sollte\/hintergrundinformationen-floehe\/<br \/>\n<\/a><\/p>\n<pre><strong>Pressekontakt:<\/strong>\r\nBundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V., Dr. Sabine Sch\u00fcller\r\nSchwertberger Stra\u00dfe 14, 53177 Bonn, Tel. 0228\/31 82 96, E-Mail: bft@bft-online.de<\/pre>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kleintiergesundheit.info\/was-man-ueber-den-floh-wissen-sollte\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">BfT &#8211; Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die schlechte Nachricht: Fl\u00f6he sind ausgesprochen l\u00e4stig und k\u00f6nnen sogar Krankheiten \u00fcbertragen. 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