{"id":11169,"date":"2022-02-14T14:52:24","date_gmt":"2022-02-14T13:52:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=11169"},"modified":"2022-02-14T14:59:34","modified_gmt":"2022-02-14T13:59:34","slug":"wenn-der-vierbeiner-zu-dick-wird-uebergewicht-bei-hunden-und-katzen-erkennen-und-reduzieren-peta-gibt-tipps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/wenn-der-vierbeiner-zu-dick-wird-uebergewicht-bei-hunden-und-katzen-erkennen-und-reduzieren-peta-gibt-tipps\/","title":{"rendered":"Wenn der Vierbeiner zu dick wird: \u00dcbergewicht bei Hunden und Katzen erkennen und reduzieren \/ PETA gibt Tipps"},"content":{"rendered":"<p>Nicht mit den Leckerlis \u00fcbertreiben: Die meisten Hunde und Katzen essen f\u00fcr ihr Leben gern. Schnell ist der Napf leergefuttert oder die Kekse sind vom Tisch stibitzt. Gerade Hunde haben keine nat\u00fcrliche Sperre: Sie essen, was ihnen vorgesetzt wird \u2013 auch wenn es zu viel ist.\u00a0Menschen mit Tieren\u00a0sollten deshalb achtgeben, dass ihre Vierbeiner nicht zu sehr zunehmen. Jana Hoger, Fachreferentin f\u00fcr\u00a0tierische Mitbewohner bei PETA, erkl\u00e4rt, wodurch Tiere zu dick werden, was die folgenschweren Konsequenzen sein k\u00f6nnen und wie\u00a0Menschen\u00a0das Gewicht ihrer Lieblinge nachhaltig reduzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eWer seinen Vierbeiner zu oft mit Leckerlis verw\u00f6hnt, tut ihm auf Dauer keinen Gefallen\u201c, so Jana Hoger. \u201eDie\u00a0schweren gesundheitlichen Folgen, die \u00dcbergewicht f\u00fcr Tiere haben kann, werden oft untersch\u00e4tzt.\u201c<\/p>\n<p>Adip\u00f6se Hunde und Katzen neigen zu Tr\u00e4gheit, schlafen viel und sind h\u00e4ufig kurzatmig. Oft verlieren sie durch die eingeschr\u00e4nkte Beweglichkeit den Spa\u00df am Spielen und Toben. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie sich schlechter putzen, worunter vor allem Katzen, die grunds\u00e4tzlich sehr reinlich sind, leiden. Weitere m\u00f6gliche Folgen des \u00dcbergewichts sind Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, des Stoffwechsels und der Haut, die allgemeine Schw\u00e4chung des Immunsystems und ein erh\u00f6htes\u00a0Narkoserisiko.\u00a0Auf manche\u00a0\u00dcbergewicht beg\u00fcnstigende Faktoren, etwa die Genetik,\u00a0das\u00a0Alter des Tieres\u00a0oder Ver\u00e4nderungen im Hormonhaushalt, k\u00f6nnen\u00a0Menschen\u00a0keinen Einfluss nehmen. Auf folgende Punkte sollte aber auf jeden Fall geachtet werden.<\/p>\n<p><strong>So l\u00e4sst sich \u00dcbergewicht bei tierischen Mitbewohnern vermeiden:<\/strong><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li><strong>Weniger ist mehr<\/strong>:\u00a0Viele Menschen k\u00f6nnen bettelnden Vierbeinern\u00a0nichts vorenthalten und geben ihnen\u00a0deshalb zu viel zu essen. Dabei\u00a0sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr sehns\u00fcchtige\u00a0Blicke oft\u00a0nicht wirklich\u00a0Hunger, sondern beispielsweise\u00a0Futterneid oder Langeweile.<\/li>\n<li><strong>Feste Zeiten<\/strong>:\u00a0Besser als ein permanent zur Verf\u00fcgung stehender gef\u00fcllter Napf mit Trockennahrung sind feste Essenszeiten, wobei der Vierbeiner zwei oder dreimal am Tag eine festgelegte Ration Nahrung bekommt.<\/li>\n<li><strong>Nicht zu viel nebenbei<\/strong>:\u00a0Kleine kalorienreiche Leckerlis oder Reste vom Tisch zwischendurch werden h\u00e4ufig nicht mit in den Kalorientagesbedarf eingerechnet.\u00a0Bekommt der Vierbeiner also mehr Leckerlis, sollte man die Nahrung bei den festen Mahlzeiten entsprechend reduzieren.<\/li>\n<li><strong>Zu hoher Energiegehalt<\/strong>: Auch die Gabe\u00a0der falschen Nahrung, wie\u00a0beispielsweise\u00a0Welpennahrung\u00a0f\u00fcr erwachsene Tiere, kann ein Grund f\u00fcr Gewichtszunahme sein. Aus diesem Grund sollte\u00a0eine Nahrung gew\u00e4hlt werden, die\u00a0speziell zum Alter, der Gr\u00f6\u00dfe und der Aktivit\u00e4t des Tieres passt.<\/li>\n<li><strong>Gut im Training<\/strong>: Genau wie beim Menschen ist bei Tieren ausreichende Bewegung wichtig f\u00fcr einen gesunden K\u00f6rper. Regelm\u00e4\u00dfige ausgiebige Spazierg\u00e4nge mit dem Hund und Spielzeiten mit der \u201eHauskatze\u201c sind essenziell. Oft wird vergessen, dass gerade bei Katzen, die sich nur in der Wohnung aufhalten, unbedingt auf spielerische Weise f\u00fcr einen Ausgleich gesorgt werden muss. Beispielsweise kann das F\u00fcttern sowohl bei Hunden als auch bei Katzen mithilfe aktiver Wurfspiele geschehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>So erkennen Menschen \u00dcbergewicht bei Hund und Katze:<\/strong><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>\u00dcber den Rippen befindet sich eine Fettschicht. Die Rippen m\u00fcssen beim Streicheln mit leichtem Druck f\u00fchlbar sein.\u00a0Ist das nicht der Fall, leidet der Vierbeiner vermutlich an \u00dcbergewicht.<\/li>\n<li>Der Bauch ist von der Seite betrachtet nicht \u2013 wie bei normalgewichtigen Tieren \u2013 leicht hochgezogen, sondern kann sogar h\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Die Haut an Hals und Schulter ist dick und wulstig; das Tier kann Fettdepots an der Schwanzbasis und in der Leistengegend haben. Stark \u00fcbergewichtige Hunde und Katzen sind buchst\u00e4blich rund. Sie haben keine sichtbare Taille.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>So k\u00f6nnen\u00a0Menschen\u00a0das Gewicht ihres Tieres reduzieren:<\/strong><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Bevor Vierbeiner auf Di\u00e4t\u00a0gesetzt werden, sollte\u00a0ihr\u00a0Gesundheitszustand\u00a0in einer tier\u00e4rztlichen Praxis \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/li>\n<li>Wenn einer Gewichtsreduktion keine anderen Erkrankungen entgegenstehen, muss zusammen mit dem\u00a0tier\u00e4rztlichen Fachpersonal\u00a0ein passendes Programm festgelegt werden. Hierzu geh\u00f6ren vor allem eine Ern\u00e4hrungsumstellung\u00a0beziehungsweise Kalorienreduktion und eine langsame Gew\u00f6hnung an mehr Bewegung. Ziel ist es, das \u00fcbersch\u00fcssige Fett abzubauen und die Muskelmasse zu erhalten. Katzen, die im Haus leben, k\u00f6nnen beispielsweise durch regelm\u00e4\u00dfiges Spielen und Hunde durch Spazierg\u00e4nge an die \u201ek\u00f6rperliche Ert\u00fcchtigung\u201c herangef\u00fchrt werden.\u00a0Dabei sollte die Dauer der Bewegung langsam gesteigert werden.<\/li>\n<li>Anstelle von kalorienreichen Leckerlis kann\u00a0ein\u00a0Teil der t\u00e4glichen Futterration z.B. auf den Spaziergang mitgenommen\u00a0und als Belohnung eingesetzt werden.<\/li>\n<li>Keinesfalls darf ohne Absprache mit\u00a0der tier\u00e4rztlichen Praxis\u00a0eine drastische Reduktionsdi\u00e4t begonnen werden, da diese\u00a0zu gef\u00e4hrlichen Stoffwechselerkrankungen f\u00fchren kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.peta.de\/speziesismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.peta.de\/speziesismus&amp;source=gmail&amp;ust=1644911128383000&amp;usg=AOvVaw2_vGm2S_2BDlK6SLZWluxA\">Speziesismus<\/a>\u00a0ein \u2013 eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen \u00fcberlegen einstuft.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.peta.de\/themen\/tierische_mitbewohner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.peta.de\/themen\/tierische_mitbewohner&amp;source=gmail&amp;ust=1644911128383000&amp;usg=AOvVaw3q-eDphiE8PRgtLlIWR02b\">PETA.de\/Heimtiere<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.peta.de\/themen\/hund-katze-abnehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.peta.de\/themen\/hund-katze-abnehmen\/&amp;source=gmail&amp;ust=1644911128383000&amp;usg=AOvVaw3S56cR04yyAZ5Er8DyLhjA\">PETA.de\/Themen\/Hund-Katze-<wbr \/>abnehmen<\/a><br \/>\nPETA Deutschland e.V. ist mit \u00fcber 1,5 Millionen Unterst\u00fctzenden die gr\u00f6\u00dfte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierqu\u00e4lerei, Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit und Ver\u00e4nderung der Lebensweise daf\u00fcr ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pressekontakt:<br \/>\nSophie Burke, +49 711 860591-528,\u00a0<a href=\"mailto:SophieB@peta.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SophieB@peta.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht mit den Leckerlis \u00fcbertreiben: Die meisten Hunde und Katzen essen f\u00fcr ihr Leben gern. 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