{"id":11031,"date":"2022-01-03T08:00:35","date_gmt":"2022-01-03T07:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=11031"},"modified":"2022-01-03T10:52:29","modified_gmt":"2022-01-03T09:52:29","slug":"zufrieden-schnurren-bis-ins-hohe-alter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/zufrieden-schnurren-bis-ins-hohe-alter\/","title":{"rendered":"Zufrieden schnurren bis ins hohe Alter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Katzen leben heutzutage ges\u00fcnder und werden deshalb \u00e4lter. Damit auch hochbetagte Katzen unbeschwert durch die Seniorenzeit kommen, sind regelm\u00e4\u00dfige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig.<\/strong><\/p>\n<p>Katzen werden immer \u00e4lter, im Durchschnitt 14 Jahre, manche erreichen sogar stolze 20 Jahre und mehr. Mit etwa 10 Jahren z\u00e4hlt man Katzen zu den Senioren. Ab etwa 15 Jahre spricht man von geriatrischen Katzen. Die \u00dcberg\u00e4nge sind jedoch flie\u00dfend.<\/p>\n<p>Da die Krankheitsanf\u00e4lligkeit mit den Jahren zunimmt, sind regelm\u00e4\u00dfige j\u00e4hrliche Vorsorgeuntersuchungen ab dem 7. Lebensjahr empfehlenswert, sehr alte Katzen sollten besser zweimal pro Jahr dem Tierarzt vorgestellt werden. Je fr\u00fcher eine altersbedingte Krankheit diagnostiziert und behandelt wird, desto besser lassen sich klinische Symptome verhindern oder hinausz\u00f6gern. Auch wenn bei altersbedingten Erkrankungen eine Heilung selten m\u00f6glich ist, f\u00fchren therapeutische Ma\u00dfnahmen doch zu einer deutlich verbesserten Lebensqualit\u00e4t bis ins hohe Alter. Klassische Alterserkrankungen bei der Katze sind beispielsweise Diabetes, Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion oder Arthrose. Zu den ernst zu nehmenden und schon im fr\u00fchen Seniorenalter auftretenden Krankheiten geh\u00f6rt auch die chronische Nierenerkrankung (CNE), auch unter dem gel\u00e4ufigeren Begriff Niereninsuffizienz bekannt.<\/p>\n<p>Die Symptome dieser und anderer Krankheiten bei der Katze sind f\u00fcr Laien oftmals schwer zu erkennen. Zudem treten zunehmend Mehrfacherkrankungen auf, die noch schwieriger auszumachen sind. Auch deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen ein Leben lang, aber speziell auch in h\u00f6heren Lebensjahren, unverzichtbar.<\/p>\n<p>Im Alter kann sich das Verhalten der Katzen sichtbar ver\u00e4ndern, ohne dass man gleich an eine Erkrankung denkt. Kommt die Katze mit der Katzentoilette nicht mehr zurecht, zieht sie sich vielleicht zur\u00fcck oder wird im Gegenteil aggressiv? Hier k\u00f6nnen organische Beeintr\u00e4chtigungen, etwa Arthrose mit begleitenden Bewegungsbeeintr\u00e4chtigungen oder Schmerzen, Ausl\u00f6ser sein. Besonderes Augenmerk verdient auch die Untersuchung der Maulh\u00f6hle, der Augen, des Urins und des Herzens. Auch der Blutdruck sollte regelm\u00e4\u00dfig gemessen werden. Unspezifische Symptome wie starke Unruhe oder Desorientierung k\u00f6nnen bei geriatrischen Katzen auf eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, vergleichbar mit Demenz beim Menschen, hindeuten.<\/p>\n<p>Altersbedingt kann es zu Gewichtsschwankungen und h\u00e4ufig auch Gewichtsabnahme kommen, die bereits auf beginnende Erkrankungen (z.B. eine chronische Nierenerkrankung) hinweisen kann. Regelm\u00e4\u00dfige Gewichtskontrollen kann der Tierhalter zu Hause selbst durchf\u00fchren. Mithilfe des Body Condition Score kann der Tierarzt den Ern\u00e4hrungszustand bewerten und dokumentieren. Ver\u00e4nderungen der Muskulatur erfasst der Muscle Condition Score. Tierhalter k\u00f6nnen bei Abweichungen mit speziellen Futtermitteln und\/oder Di\u00e4ten die Katze unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pressekontakt:<\/strong><br \/>\nBundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V., Dr. Sabine Sch\u00fcller, Schwertberger Stra\u00dfe 14, 53177 Bonn, Tel. 0228\/31 82 96, E-Mail: bft@bft-online.de<br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bft-online.de\/kleintiergesundheit\/zufrieden-schnurren-bis-ins-hohe-alter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BfT &#8211; Bundesverband f\u00fcr Tiergesundheit e.V.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katzen leben heutzutage ges\u00fcnder und werden deshalb \u00e4lter. Damit auch hochbetagte Katzen unbeschwert durch die Seniorenzeit kommen, sind regelm\u00e4\u00dfige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig. Katzen werden immer \u00e4lter, im Durchschnitt 14 Jahre, manche erreichen sogar stolze 20 Jahre und mehr. Mit etwa 10 Jahren z\u00e4hlt man Katzen zu den Senioren. 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