{"id":10393,"date":"2021-07-19T08:00:06","date_gmt":"2021-07-19T06:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katzen.de\/magazin\/?p=10393"},"modified":"2021-06-24T10:30:59","modified_gmt":"2021-06-24T08:30:59","slug":"zwei-millionen-strassenkatzen-zu-wenig-unterstuetzung-fuer-tierheime","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katzen.de\/magazin\/zwei-millionen-strassenkatzen-zu-wenig-unterstuetzung-fuer-tierheime\/","title":{"rendered":"Zwei Millionen Stra\u00dfenkatzen: Zu wenig Unterst\u00fctzung f\u00fcr Tierheime"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Tierheime \u00fcbernehmen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen das Leid der rund zwei Millionen Stra\u00dfenkatzen in Deutschland. Doch eine Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes best\u00e4tigt, dass fast jedes dritte Tierheim keine finanzielle Unterst\u00fctzung von Land und Kommune f\u00fcr die wichtige Kastration der Tiere erh\u00e4lt. Nach wie vor fehlt es zudem an Kastrationspflichten f\u00fcr Freig\u00e4ngerkatzen aus Privathaushalten, die zur unkontrollierten Vermehrung und damit dem Katzenelend beitragen: 74 Prozent der dem Verband angeschlossenen Tierheime beklagen das Fehlen einer solchen Pflicht in ihrer Kommune. Der Deutsche Tierschutzbund fordert im Rahmen seiner Kampagne \u201eTierheime helfen. Helft Tierheimen!\u201c mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Tierheime und die Einf\u00fchrung einer bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Kosten, die Tierheime f\u00fcr Kastrations-Aktionen stemmen, summieren sich schnell. Ohne Spenden w\u00e4re dies nicht zu leisten, denn nur die wenigsten Tierheime erhalten daf\u00fcr kostendeckende Zusch\u00fcsse von \u00f6ffentlichen Stellen\u201c, sagt Thomas Schr\u00f6der, Pr\u00e4sident des Deutschen Tierschutzbundes. Weil nur die Kastration der Stra\u00dfenkatzen in Kombination mit der Kastration von Freig\u00e4ngerkatzen langfristig dazu f\u00fchren wird, dass die Stra\u00dfentier-Population zur\u00fcckgeht, fordert er: \u201eL\u00e4nder und Kommunen m\u00fcssen mehr finanzielle Mittel bereitstellen, um den Tierheimen im Kampf gegen das Katzenelend unter die Arme zu greifen. Gleichzeitig m\u00fcssen Katzenhalter bei Kastration, Kennzeichnung und Registrierung in die Pflicht genommen werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00f6rderung hat Einfluss auf die Populationsentwicklung<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei Kastrations-Aktionen fangen die Tierheime Stra\u00dfenkatzen ein und lassen sie kastrieren. Dabei werden die Tiere auch gekennzeichnet und bei\u00a0<strong>FINDE<\/strong>FIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registriert. Sobald m\u00f6glich, lassen die Tiersch\u00fctzer die Katzen dann wieder in ihrem Revier frei. Die finanzielle Unterst\u00fctzung von Land oder Kommune daf\u00fcr ist meist unzureichend. Dabei hat die F\u00f6rderung einen direkten Einfluss auf die Erfolgsaussichten der Tierschutzarbeit: Stehen Gelder zur Verf\u00fcgung, sind die Chancen gr\u00f6\u00dfer, die Zahl der Katzen und ihr Leid tats\u00e4chlich zu verringern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Verborgenes Leid der Stra\u00dfenkatzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Katzenelend bleibt f\u00fcr viele Menschen unsichtbar und ist in Deutschland eines der gr\u00f6\u00dften unbemerkten Tierschutzprobleme. Anders als viele vermuten, sind Stra\u00dfenkatzen keine Wildkatzen. Jede einzelne stammt urspr\u00fcnglich von einer unkastrierten Hauskatze ab, die sich unkontrolliert vermehren konnte. Um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen, w\u00e4re eine fl\u00e4chendeckende, am besten bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht f\u00fcr Freig\u00e4ngerkatzen aus Privathaushalten notwendig, f\u00fcr die sich der Tierschutzbund seit Jahren stark macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mehr Informationen zur Kampagne \u201eTierheime helfen! Helft Tierheimen!\u201c unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tierheime-helfen.de\/katzenschutz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=http:\/\/www.tierheime-helfen.de\/katzenschutz&amp;source=gmail&amp;ust=1623831965772000&amp;usg=AFQjCNE7pTFB2PVRlc22YPGmZkNBCI_VdA\">www.tierheime-helfen.de\/katzenschutz<\/a><\/p>\n<p><em><br \/>\nDer Deutsche Tierschutzbund ist Europas gr\u00f6\u00dfte Tier- und Naturschutzdachorganisation. Als Dachverband sind im rund 740 \u00f6rtliche Tierschutzvereine mit \u00fcber 550 vereinseigenen Tierheimen und Auffangstationen angeschlossen. Der Deutsche Tierschutzbund gibt den Tieren eine Stimme \u2013 egal ob in der Wirtschaft, der Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte \u00fcber Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft, Tierversuche, Wildtiere, Tierschutz im Ausland und wie Tiere gesetzlich gesch\u00fctzt sind.<\/em><\/p>\n<pre>Deutscher Tierschutzbund e.V.\r\nIn der Raste 10\r\nD-53129 Bonn\r\nTel: +49-(0)228-6049624\r\nFax: +49-(0)228-6049641\r\nE-Mail: <a href=\"mailto:presse@tierschutzbund.de\">presse@tierschutzbund.de<\/a>\r\n<a href=\"https:\/\/www.tierschutzbund.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.tierschutzbund.de<\/a><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tierheime \u00fcbernehmen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen das Leid der rund zwei Millionen Stra\u00dfenkatzen in Deutschland. Doch eine Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes best\u00e4tigt, dass fast jedes dritte Tierheim keine finanzielle Unterst\u00fctzung von Land und Kommune f\u00fcr die wichtige Kastration der Tiere erh\u00e4lt. 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