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Natur- und Kulturgeschichte der Katzen

30.05.2008

Natur- und Kulturgeschichte der Katzen

Die Katze zählt zu den beliebtesten Haustieren der Menschen. Insbesondere ihre Unabhängigkeit und ihr unbezähmbarer Geist werden von Katzenfreunden geschätzt. Aber auch ihre hingebungsvolle Zuneigung, die sie uns entgegen bringt, begeistert. Der Stubentiger war nicht immer ein solch umgänglicher Hausgenosse. Seine Wurzeln liegen im wilden Afrika und reichen viele tausend Jahre zurück. Aber wie wurde die Katze zu dem, was sie heute ist?

Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bereitet eine Sonderausstellung zum Thema Katzen vor. Unter dem Titel „Alles für die Katz’ – Natur- und Kulturgeschichte der Katzen“ wird im münsterischen Museum vom 30.05.2008 – 31.05.2009 die Katze in all ihren Facetten vorgestellt. Auf rund 700 Quadratmeter geht die Ausstellung nicht nur auf die Hauskatze ein, sondern stellt ebenso die Wildkatze und die katzenartigen Verwandten unserer samtpfotigen Vierbeiner vor.

Die Ausstellung berichtet über Rassekatzen genauso wie über ägyptische und ausgestobene Katzen. Sie stellt auf der einen Seite gejagte, verfolgte und wiederausgewilderte Wildkatzen vor, geht auf der anderen Seite aber auch auf das Jagdverhalten der katzenartigen selbst ein. Die Biologie und Systematik der Katzen fehlt ebenso wenig in der Ausstellung wie die Beschreibung vom Umgang des Menschen mit in seiner Obhut befindlichen Wildkatzen aus Zoo und Zirkus: So können an Duftstationen oder Fühl-Boxen Besucher die Sinne der Katze unter Zuhilfenahme der eigenen menschlichen Sinne erforschen und erfahren, warum Katzenaugen in der Nacht leuchten. Die Fotos einer Katzenkamera zeigen die Welt aus Sicht der Katze. Die nicht weniger als 37 Arten umfassende wilde Verwandtschaft der Hauskatze wird vorgestellt und es wird geklärt, was sie mit Erdmännchen und Kaffee verbindet. Auch ein Skelett der längst ausgestorbenen Säbelzahnkatzen begegnet den Besuchern und sie erfahren, warum sich Menschen einst hierzulande vor Löwen fürchten mussten.

Führungen für Erwachsenengruppen und altersspezifische museumspädagogische Programme durch die Ausstellung erleichtern die Vertiefung in die wahre Welt der Samtpfoten.




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