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zu den Züchtern

California Spangled

Einführung
Der amerikanische Drehbuchautor Paul Casey aus Burbank (Kalifornien) war 1971 auf dem Weg zur Olduwaischlucht in Ostafrika, wo ihn das sinnlose Abschlachten der Leoparden erschütterte. Er beschloss, eine Katzenrasse zu züchten, die an die Schönheit der der afrikanischen Wildkatzen erinnere. Wieder in Kalifornien angekommen, erarbeitete er einen genauen Zuchtplan, bei dem er – theoretisch – nach elf Generationen die gewünschte Rasse erreichen würde. Diese Katze sollte wie eine Miniaturausgabeder Leoparden aussehen.
Die Zuchttiere wählte er persönlich in vier Kontinenten aus. Es gab acht verschiedene Abstammungslinien, darunter eine Mischung aus Abessinier und Wild Abyssinian, eine Amerikanisch Kurzhaar, eine Angora Silber Tabby, eine Britisch Kurzhaar, eine Straßenkatze aus Kairo, eine kurzhaarige Katze aus Malaysia, eine getupfte Manx und eine klassische Siam Seal Point.

Das Projekt wurde ein großer Erfolg. Wie auf ein Stichwort tauchten in der elften Generation die ersten California Spangled auf. 1991 wurde die Rasse von den amerikanischen Verbänden TICA und ACA anerkannt.
Es stieß jedoch auf scharfe Kritik, das die neue Rasse nicht auf Ausstellungen, sondern in dem Weihnachtskatalog eines Versandhauses vorgestellt wurde. In einem „Weihnachtsüberraschungspaket für ihn oder für sie“ wurden die California Spangled für 1400 Dollar angepriesen. Dieses ungewöhnliche Debüt brandmarkte die Rasse als eine rein kommerzielle Zucht. Eine Designer-Katze für den Reichen. Im Katalog wurden die Kätzchen mit den Worten angeboten: „In jeder Farbe, die die Kunden wünschen, damit sie zur Kleidung oder zur Wohnungseinrichtung passt.“

Befürworter dieses Vorgehens haben die Kritik mit der Begründung zurück gewiesen, dass die Katzen „ein Symbol für den Schutz einer bedrohten Tierart, der getupften Wildkatze seien.“ 1994 erklärte Paul Casey in einem Interview, dass er eigentlich nur fünf Katzen verkaufen wollte. Statt dessen haben sie allein in den ersten vier Wochen 350 Bestellungen aufgenommen. Sie konnten die Nachfrage kaum bewältigen. In dem Rummel sah er eine Plattform für seine ursprünglichen Ziele, nämlich „auf die bedroht Lage der Wildkatze hinzuweisen“.

Erscheinungsbild
Ein Merkmal dieser Katzenrasse sind die schwarzen Tupfen, die das Fell bedecken. Ihr Körper ist lang und muskulös, als ob die Katze ständig auf der Jagd sei. Auf sonderbare Art und Weise erinnert das Gang an einen Schleichgang von Großkatzen.
Der abgestumpfte Schwanz endet mit einer schwarzen Spitze.

Temperament
Die California Spangled gilt als ausdrucksstark, ausgeglichen, lebhaft, kräftig und äußerst intelligent.

Farbschläge
Schwarz (blauschwarze Abzeichen auf silbrig weißem Grund), Blau (stahlblaue Abzeichen auf grauem Grund), Bronze (kastanienbraune, schwarze oder dunkelgraue Abzeichen lohfarbenem oder gelbbraunem Grund), Braun (graubraune oder grünlich graue Abzeichen auf sandfarbenem oder blaßgrauem Grund), Rot (kastanien- bis schokoladenbraune Abzeichen auf kupferrotem Grund), Gold (schwarze, kastanienbraune oder graue Abzeichen auf gelbem oder aprikosenfarbenem Grund) und Silber (schwarze Abzeichen auf blaßgrauem Grund).





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