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zu den Züchtern

Burmilla

Einführung
1981 entstand die Burmilla zufällig in der Zucht der Baronin Miranda von Kirchberg. Die Burmakatze Fabergé und der Chinchillakater Sanquist waren für die Zucht ihrer jeweiligen Rasse bestimmt, entwickelten aber ein ungewöhnlich hohes Interesse füreinander. Fabergé sonderte man sofort ab, als sie rollig wurde, denn sie sollte zu einem Burmazuchtkater gebracht werden. Doch bevor es soweit war, hatte die Reinigungsfrau, ohne zu wissen was sie tut, Sanquist für kurze Zeit zu Fabergé gelassen. Doch lassen wir die Baronin selbst zu Wort kommen: „Als die freundliche Frau durch die Tür kam und den niedergeschlagenen Sanquist sah, hatte sie Mitleid mit ihm und ließ in in Fabergés Zimmer, damit er ein letztes Lebewohl sagen könne.“ Danach wurde Fabergé zu dem vorgesehenen Burmakater gebracht. Doch als ihr Wurf zur Welt kam, sahen die Kätzchen nicht wie Burmakatzen aus; nach dem Aussehen zu urteilen, musste Sanquist ihr Vater sein, der sich in der Folgezeit auch so verhielt. Er pflegte die Kätzchen und kümmerte sich fürsorglich um sie. Der Wurf von Fabergé bestand aus vier weiblichen Kätzchen: Galatea, Gemma, Gabriella und Gisella. Gewöhnlicherweise werden bei solchen „Zufällen“ die Katzen sterilisiert und als Hauskatzen aussortiert, aber diese Kätzchen waren so niedlich, dass die Baronin beschloss, eine neue Rasse zu züchten. Sie kreuzte sie mit einer Burma rück, und stellte fest, dass auch in der nächsten Generationdie charakteristischen Merkmale erhalten blieben. Durch weitere Paarungen wurde die neue Rasse stabilisiert. Die Baronin gründete bald darauf die Burmilla Association, um die neue Rasse durchzusetzen. Therese Clarke, die aus dem ersten Wurf Gemma erworben hatte, rief 1984 den Burmilla Cat Club ins Leben. Innerhalb von vier Jahren hatte der Verein 50 aktive Mitglieder, mittlerweile sind es ungefähr 70. Bald gelang es den beiden Zuchtverbänden, die Stellung der neuen Rasse zu behaupten. Die erste Gruppe (Kirchberg) bemühte sich, die Figur zu verbessern, die zweite (Clarke) konzentrierte sich auf das Tipping des Fells. In Großbritannien erhielt die Burmilla 1990 vorläufig Championstatus.

Erscheinungsbild
Die Burmilla sieht wie ein silberne Burma aus. Einen besonderen Reiz verleiht ihr die Verbindung von Körperbau der Burma mit dem weichen, dichten, silbergetickten Kurzhaar. Die Augen sind dunkel umrandet, als trüge sie Lidstriche.

Temperament
Die Burmilla gilt als extravertiert, verspielt, zutraulich, freundlich, sanft und gutmütig.

Farbschläge
Die Grundfarbe des Fells ist reines Siberweiß mit Haarspitzen in Braun, Blau oder Schwarz.







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