Einführung Die tatsächlichen Ursprünge der Birma sind nicht bekannt. Falls es jemals eine Gruppe von Langhaarkatzen in dem alten Tempel gegeben hat, dann war die für die Veränderung eher ein kräftiger Siamkater verantwortlich, als ein übernatürliches Geschehen. Es bleibt nur die jüngere Geschichte: Wie kam die Birma nach dem ersten Weltkrieg nach Frankreich?
Es gibt vier Versionen:
1898 lebten im Tempel von Lao-Tsun zahlreiche Katzen, die von den Priestern verehrt und versorgt wurden. Als Brahmanen das Land überfielen, kam ein englischer Offizier, Hon. Russell Gordon, der an der britischen Eroberung Birmas 1885 beteiligt gewesen war, zu den Priestern, um sie vor dem sicheren Tod zu retten. Er wurde in dem östlich vom See Incaugji zwischen Magaoung und Sembo gelegenen Tempel empfangen, wo ihm der Oberpriester, der Lama-kittah, die heiligen Katzen zeigte und ihm ein Bild schenkte, auf dem eine der Katzen zu Füßen einer seltsamen Gottheit abgebildet war. Die Augen der der Gottheit bestanden aus zwei länglichen Saphiren. Als Dank für seine Rettungsaktion schenkten die Priester Hon. Russel Gordon später ein Paar der heiligen Katzen. Diese wurden später nach Frankreich geschickt.
Es gibt noch eine zweite Variante der Geschichte:
In der Gegend von Lao-Tsun kam es 1916 zu einem Aufstand. Mit der Hilfe von Major Gordon Russell und dem Franzosen Auguste Pavie, konnten die Tempelpriester in die Berge von Tibet fliehen. Um die Rasse der heiligen Katzen zu erhalten, nahmen sie einige mit sich und errichteten einen neuen Tempel. 1919 schickten die heiligen Männer aus Dankbarkeit ein Paar der wertvollen Katzen als Geschenk nach Frankreich.
Beide Geschichten wirken auf den ersten Blick glaubhaft. Doch einer genaueren Prüfung halten sie nicht stand. Sie scheinen vielmehr ebenso fiktiv zu sein, wie die Ursprungslegende der Birmakatzen. Zunächst hat niemals ein Hon. (Honourable = ein englischer Adelstitel) Russell Gordon gelebt. Brian Versey-Fitzgerald, Vizepräsident des britischen National Cat Club, schrieb 1969, dass keine der Adelfamilien, zu denen Gordon gehört haben könnte, ihn kenne. Außerdem taucht er in keinem der einschlägigen Titelverzeichnissen auf. Auch wenn man annimmt, das Name habe „Russel, Gordon“, also Hon. Gordon Russell gelautet, so ist die Geschichte unglaubwürdig, da auch dieser Name nicht bei den Adelsfamilien bekannt ist. Selbst wenn er kein Honourable war, sondern nur ein Major, bleibt die Suche erfolglos. Denn weder ein Major Russell Gordon noch ein Major Gordon Russell wird in den besagten Zeiten in der Stammrolle der Armee geführt.
Aber auch der brahmische Überfall ist wenig glaubhaft, nicht nur der Retter der Birmakatze. Versey-Fitzgerald schreibt dazu: „Es kann (...) keine brahmanische Invasion in Birma gegeben haben. Eine Brahmane ist ein Mitglied der (indischen) Hindu-Priesterkaste. Unter der britischen Herrschaft waren Birma und Indien jedoch vereint. Es wäre besser, man würde den „Hon. Russel Gordon“ und seine Märchen ganz vergessen.“
Eine weitere Beeinträchtigung der beiden Versionen sind die unterschiedlichen Zeitangaben.
Eine dritte amerikanische Geschichte, die erzählt, wie die Birma nach Europa kam, spricht von einem amerikanischen Millionär mit dem Namen Vanderbilt, der den Fernen Osten bereist und 1918 zwei Birmakatzen erworben habe, indem er einen ungetreuen Tempeldiener bestach, die Tiere gegen den Willen des Priesters herauszugeben. Der Priester wollte die Katzen ungerne herausgeben, da er daran glaubte, dass die heiligen Tempelkatzen die Seelen seiner verstorbenen Brüder beherbergten.
Ein schwacher Punkt dieser Geschichte liegt darin, dass man bei einem amerikanischen Millionär eigentlich meinen sollte, dass seine Birmakatzen in den USA und nicht in Frankreich landen. Allerdings besagt ein Gerücht, Mr. Vanderbilt habe die Katzen einer Madame Thadde Hadisch in Nizza geschickt. Wenn die Katzen endlich auf hoher See und auf dem Weg nach Frankreich sind, dann stimmen alle Überlieferungen überein. Das Weibchen heißt nun Sita, der Kater Madalpour.
Auf der langen Reise soll der Kater gestorben sein, doch das Weibchen war glücklicherweise schon schwanger und brachte gleich nach der Ankunft einen Wurf Junge zur Welt. Unter ihnen war ein weibliches Kätzchen mit fehlerloser Zeichnung. Es erhielt den Name Poupée. Diese Poupée wurde dann entweder mit einem Siam oder einer Perser gekreuzt. Damit beginnt die moderne Geschichte der Siam.
Alle drei Geschichten wurden von Fachleuten in Zweifel gezogen. Sie halten nicht nur die Entstehungsgeschichte der Birma für eine Legende, sie bezweifeln sogar, dass die Birma tatsächlich auf Birma stammt. Vielmehr sei sie in Frankreich aus einer Kreuzung von Langhaarkatze und Siam gezüchtet worden. Um die neue Rasse interessanter erscheinen zu lassen, hätten die Züchter diesen exotischen Hintergrund erfunden. Vielleicht wurde im Fernen Osten tatsächlich eine Katze an einen Mr. Vanderbilt oder einen Monsieur Pavie übergeben, aber muss keineswegs wie die heutige Birma ausgesehen haben. Vielleicht war es eine ganz gewöhnliche Katze, die in Frankreich wohlüberlegt in jene bezaubernde Birma verwandelt wurde, die sie heute ohne Zweifel ist.
Ausser Zweifel steht, dass die Birma in Frankreich ein grosser Erfolg war und dort bald als Rassekatze anerkannt wurde, nämlich bereits 1925. Auch in den folgenden Jahrzehnten blieb sie dort sehr populär. Verwirrenderweise gaben Ende 1946 zwei amerikanische Autoren ihr den Namen „French Burmese“ (Französische Burma), womit sie immerhin zum Ausdruck brachten, dass die Rasse in Frankreich gezüchtet worden war. Trotz der Beliebtheit der Birma, soll die Zahl der Birmakatzen im Zweiten Weltkrieg in Frankreich so stark zurückgegangen sein, dass sie bei Kriegsende nur noch einzelnd vorhanden war. In Deutschland konnten nur zwei Züchter die Rasse am Leben erhalten. Obwohl ihr Schiksal am seidenen Faden hing, hat die Birma überlebt und sich nach dem Krieg wieder zahlreich vermehrt.
Die ersten kontinentaleuropäischen Birmakatzen wurden 1959 in die USA, 1964 nach Großbritannien exportiert. In Großbritannien und im darauffolgenden Jahr auch in den USA wurde die Birma als Rassekatze zu Austellungen zugelassen.
Eine überraschende Fußnote gibt es allerdings noch in der Geschichte der Birma. 1960 soll die amerikanische Züchterin G. Griswold ein Paar „Tibetische Tempelkatzen“ erworben haben, die sich bei genauerer Betrachtung als Birma entpuppten. Für einige war daher der Schluß naheliegend, dass es sich um Nachkommen jener Tempelkatzen handeln müsse, die mit den Priestern nach Tibet gelangt sind. Der Import dieser Tibetischen Tempelkatzen schuf gerade ein Dilemma, da er gerade zu der Zeit bekannt wurde, als sich die Zweifel an der birmanischen Herkunft der Rasse in der Öffentlichkeit durchzusetzen begannen. Wenn die importierten Katzen echt waren, hatte die Birma tatsächlich eine alte Tempelvergangenheit. Dann müsste die ganze Geschichte von den historischen Anfängen dieser Rasse noch einmal überprüft werden.
Erscheinungsbild Die reinweißen Pfoten sind typisch für die Rasse. Sie erwecken den Eindruck, als trage die Katze Handschuhe oder Söckchen. Ansonsten ist das seidige Fell überwiegend goldbeige mit dunklen Abzeichen (englisch points), wie sie auch für die Siam charakteristisch sind. Die Verbindung von weißen Pfoten und dunklen Abzeichen verleihen der Katze ihr ungewöhnliches Aussehen.
Das Gen, welches für die weißen Markierungen verantwortlich ist, kollidiert offenbar mit dem, das die Färbung der Siamkatze bestimmt. Es überlagert es, so dass die dunklere Farbe der Beine kurz vor den Pfoten aufhört und einen scharfen Rand bildet.
Die Augen sind, wie bei der Siam, leuchtend blau. Die Beine sind kurz und kräftig, der Körper ist langgestreckt und untersetzt, und der Kopf ist breit und rund.
Bei Ausstellungskatzen bezeichnet man die weißen Hinterpfoten als „Söckchen“, die weißen Vorderpfoten als „Handschuhe“ und die auslaufenden Spitzen an den Hinterpfoten als „Sporen“.
Legende Noch vor der Zeit Buddhas, sollen hundert reinweiße Katzen mit gelben Augen in Lao-Tsun am Berg Lugh in Birma einen heiligen Khmer-Tempel bewacht haben. In diesem Tempel befand sich ein goldenes Bild der blauäugigen Göttin Tsun-Kyan-Kse, die die Reinkarnation von Priestern in heiligen Tieren veranlassen konnten. Wenn die Seele eines Priesters in den Körper einer der heiligen Tiere überging, konnte sie nach dem Tod ein himmlischen Wesen werden.
Man achtete so sorgfältig auf sie, da für die Priester der Weg ins Paradies über die Katzen führte. Die Lieblingskatze des Oberpriesters Mun-Ha hieß Sinh. Eines Morgens saßen die beiden vor dem Bild der Göttin, als Plünderer aus Siam den Tempel überfielen. Der alte Mun-Ha erlitt einen Herzanfall. Seine Lieblingskatze berührte mit ihren Pfoten den Kopf des sterbenden Priesters und blickte auf das goldene Bild der blauäugigen Göttin. In dem Moment, in dem ihr Meister starb, wurde sie verwandelt: Ihre Augen wurden blau, das Fell nahm eine goldene Farbe an und ihre Extremitäten wurden so dunkel wie die Erde. Nur ihre Pfoten, die das schneeweiße Haar des Priesters berührt hatten, behielten ihre ursprüngliche reinweiße Farbe. Die Seele Mun-Has ging bei dieser Verwandlung in den Körper der Katze über.
Die Zeugen dieser Verwandlung, also die anderen Priester, fanden dadurch wieder Mut, die Angreifer zu vertreiben. Die Katze Sinh nahm keine Nahrung mehr zu sich, sie starb wenige Tage später. Pflichtgemäß nahm sie Mun-Has Seele mit ins Paradies.
Auch die anderen Katzen trugen alle die neuen, heiligen Farben, als sie im Tempel erschienen: ein goldfarbenes Fell mit dunklen Abzeichen, weiße Pfoten und blaue Augen. Sie gaben den anderen Priestern zu verstehen, dass nun ein junger Priester mit dem Namen Lioa der neue Oberpriester sei, indem sie ihm umringten.
Die „heiligen Katzen von Birma“ behielten ihre Färbung, die Rasse war für alle Zeit festgelegt.
Temperament Die Birma ist ein sehr freundliches, ruhiges, anhängliches wohlerzogenes zärtliches, zugängliches, intelligentes extrovertiertes kräftiges und robustes Tier.
Ein Austellungsrichter beschrieb es einmal so, das sie ein “Hündchen in einem Katzenkörper” sei, da sie sehr folgsam und anhänglich gegenüber seines Halters ist. Ein anderer war sogar einmal der Meinung, das sie eine “sehr höfliche Katze sei. Sie spricht, wenn überhaupt, mit sehr sanfter Stimme.”
Farbschläge Farbschläge: Seal Point, Blue Point, Chocolate Point, Lilac Point, Red Point, Cream Point, Seal Tortie Point, Blue Tortie Point, Chocolate Tortie Point, Lilac Tortie Point, Seal Tabby Point, Blue Tabby Point, Chocolate Tabby Point, Lilac Tabby Point, Red Tabby Point, Cream Tabby Point, Seal Torby Point, Blue Torby Point, Chocolate Torby Point, Lilac Torby Point.
Birmas vom Goldpfoetchen
Herr Volker Vollrath
Tel.: 06209-795729
Kleinbreitenbach 4 a
69509 Mörlenbach eMail schreiben zur Homepage
Hessen
Solitaire e.V
Liebevolle kleine Familienzucht
aus Südhessen nähe Bergstrasse.
Gelegendlich haben wir Jungtiere die einen liebevollen Dosenöffner suchen
hauskatze
Frau regina petralia
Tel.: 07031/411785
Fax: kein
böblinger straße 43
71088 holzgerlingen eMail schreiben
baden-würtemberg
er ist 2 jahre noch nicht kasstrirt
vom Kolkhof
Frau Monika Hippel
Tel.: 02851-97542
Grenzweg 100
46459 Rees-Millingen eMail schreiben zur Homepage
NRW
1. DEKZV e.V.
FiFE
Wir züchten im kleinen Rahmen wundervolle Birma Katzen in verschiedenen Farben.
Herr Medek Miroslav
Tel.: +421-45-5443657
Fax: +421-45-5443657
ČSA 76/5
96231 Sliač eMail schreiben zur Homepage
Slovakia
The Birman cattery - informations about our cattery, cats and kittens.
Birmakatzen von Giesenwald
Frau Sabine Barkus
Tel.: 05121-779075
Schöne Aussicht 27
31180 Giesen/ Hildesheim eMail schreiben zur Homepage
Niedersachsen
RVDE e.V.
Wir sind eine kleine Hobbyzucht. Bei uns finden Sie viele Info\'s, Bilder, Trag-und Farbrechner.
Birmas Las Perlas-sin
Familie Bettina Rode
Tel.: 0162 34 55 806
Weststr. 90
58638 Iserlohn eMail schreiben zur Homepage
NRW
German Birman Breed Club e.V.
Wir züchten diese bezaubernden Katzen bereits seit 1973 in zweiter Generation und aus unserer Zucht stammt der erste legendäre Tabbypoint-Birmakater Las Perlas-sin Cepetto.
Birmas Las Perlas-sin
Frau Bettina Suvi Rode
Weststr. 90
58638 Iserlohn eMail schreiben zur Homepage
NRW
GBBC
Las Perlas-sin Birmakatzen - Hobbyzucht aus Iserlohn, die bereits seit 1967 besteht. Die Ursprungscattery der Tabbybirmas.
Jolies
Frau Manuela Schroer
Tel.: 02827/922985
Fax: 040/3603205516
Retüt 54
47574 Goch eMail schreiben zur Homepage
NRW
Felikat
FIFE
Liebevolle Hobbyzucht mit nur einer Birmakatze. Unsere Katze darf sich mit den Kleinen im Haus frei bewegen. Sie kennen Kinder und Hunde, sind tierärztl. untersucht, mehrm. entwurmt und geimpft.
Birmazucht Snowdonias Pride
Frau Conny Roberts
Tel.: 0203-776691
Forststr.66
47055 Duisburg eMail schreiben zur Homepage
NRW.
ICC-EV
Wir sind eine kleine Hobbyzucht mit eigenen aus England stammenden Deckkater.Wir haben nur wenige Würfe im Jahr.
Birma von der Rosenterrasse
Familie Simone u. Michael Herzog
Tel.: 08721/3469
Hetzenberg 17
84307 Eggenfelden eMail schreiben zur Homepage
Bayern
KFG e.V.
freier Verein
Tierärztlich kontrollierte Hobbyzucht aus Nby informiert in Wort u. Bild über die Heilige Birmakatze. Besuchen Sie uns u. lassen Sie sich von blauen Augen u. roten Rosen verzaubern. Neugierig?
ICEFIRE
Frau Kerstin Hasse-Schieder
Tel.: 0175-2485 464
Hochstr. 104, Halle 5
4700 Eupen bei Aachen eMail schreiben zur Homepage
Belgien
GdK
Wir züchten gesunde, süße Birmas mit Puppengesichtern & tiefblauen Augen in Lilac & Blue /Tabby Point! Willkommen bei www.icefirecats.de!
von Eves Island
Frau Eva Zube
53773 Hennef eMail schreiben zur Homepage
NRW
German Birman Breed Club e.V.
Als kleine Hobbyzucht haben wir gelegentlich liebe, verschmuste und gut sozialisierte Birmakitten in gute Hände abzugeben.