Facebook
 Community-Login:    » Registrierung  
Thema: Katze kackt Couch


Beitrag von: MischlMuc am 10.02.2009 - 08:35 Uhr
Hab zwar das mal durchgelesen was Ihr hier schon geschrieben habt, nur hilft es mir nicht weiter.

Habe zwei kleine Monster der eine ist nun 6 Monate(Zwergi) der andere 5 Monate(Scrubi). Mein Scrubi hatte im November eine Lungenentzündung und hat es überlebt. Natürlich ist er total dürr und alles aber kurz danach gings los. Er kackte mir ständig auf die Couch. Schlagartig hörte es aber wieder auf und ich dachte es war nur aus trotz das ich ein Wochenende nicht da war sondern meine Oma vorbeikam.

Doch seit ein paar Tagen geht das schon wieder so. Ich habe Futter auf den Stellen stehen wo er auf die Couch kackt. Macht er hatl einfach daneben, es steht ein Katzenklo auf der Couch, bringt auch nichts. Ich bin verzweifelt. Jedes mal wenn cih von der Arbeit komme sind Haufen auf der COuch wenn ich in der Früh aufstehe auch.

Die beiden dürfen bei mir im Bett schlafen und haben überall hin zugang bis auf in die Küche.

Beitrag von: Bref am 10.02.2009 - 17:57 Uhr
Zitat: Original von MischlMuc
Ich habe Futter auf den Stellen stehen wo er auf die Couch kackt. Macht er hatl einfach daneben, es steht ein Katzenklo auf der Couch, bringt auch nichts. Ich bin verzweifelt. Jedes mal wenn cih von der Arbeit komme sind Haufen auf der COuch wenn ich in der Früh aufstehe auch.


Katzen haben feine Nasen und das Futter soll nicht neben dem Klo stehen.

Das Futter auf den vollgesch... Stellen halte ich für keine gute Idee. Das ist wie Futter ins Katzenklo legen.

Beitrag von: Salamander am 10.02.2009 - 19:09 Uhr
hey,

doch das mit dem Futter hinstellen würde ich wohl auch probieren. Denn da, wo sie fressen, scheißen sie normalerweise nicht hin.
hm. Ansonsten hab ich von sowas leider überhaupt keine Ahnung.
Sind die beiden denn kastriert? Wenn nicht, würde ich das mal als erstes in Angriff nehmen.
Habe gelesen, daß Wodka sehr gut zum reinigen sein soll, es beseitigt den Geruch.
Und dann würde ich die Couch in Malerfolie einpacken (Baumarkt).
Haben die beiden jeweils ein Klo?

Vertragen sich die beiden gut? Sind da vielleicht Ranghöchste Meinungsverschiedenheiten im Gange?
...

gruss

Beitrag von: raupe22 am 10.02.2009 - 19:10 Uhr
Futter auf die vollgemachten Stellen zu machen ist schon richtig. Denn Katzen sind sehr reinliche Tiere und beschmutzen Futter und Schlafstellen gewöhnlich nicht.
Wie viel Katzenklos habt ihr denn? Habt sich bei euch irgendetwas verändert in letzter Zeit? Es kann auch die kleinste Kleinigkeit sein, auf die die Katze nun so reagiert!
Können andere gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen werden?

Beitrag von: Bref am 10.02.2009 - 19:23 Uhr
Da wirst du schruppen können wie ein Weltmeister. Wenn du es nicht riechen kannst, riecht es die Katze immer noch. Und wenn sie den Reiniger nicht mag...

Ich bleibe dabei, dass Klo wird nicht neben das Futter gestellt und Futter nicht auf die Stellen gelegt. Aber das ist meine Meinung.

Beitrag von: MischlMuc am 10.02.2009 - 19:25 Uhr
Also ich habe die Couch gereingt mit neutralreiniger (tierarzt empfohlen) dann Futterschüsseln auf der Couch verteilt. Kein erfolgt kackt direkt daneben. Also wieder couch von oben bis unten sauber gemacht und zusätzlich an einem ende der Couch n Katzenklo hingestellt. Wir haben eine(achtung festhalten) 10 Sitzer Couch.

Jeder der Katzen hat sein eigenes Klo da geht auch keiner auf das Klo des anderen. D.h. von meinem Kleinen steht das Klo auf der Couch nun weil nur der auf die Couch macht. Woher ich das weiß? man sieht und richt es ^^

So nun zum kastrieren ich lasse meine Kater nicht vor 9 Monaten kastrieren wegen Verhalten der Katzen Hormonbildung usw gibt viele Gründe die dagegen sprechen das ich es davor mache.

Meine Kater lieben alles was raschelt und knistert daher war das auch n Schuss in Ofen.

Wenn ich die Wohnzimmertür über nacht zumacht kackt er hatl vor die Haustür oder sonst wo in Gang.

Beitrag von: mia am 10.02.2009 - 21:27 Uhr
Koten auf die Couch oder an anderen auffälligen Stellen ist eindeutig Protest. Dein Kleiner ist mit irgendetwas, was nach der Lungenentzündung auftrat und jetzt wieder auftritt, ganz und gar nicht zufrieden. Und da wird es nicht helfen Futter an die Stelle zu legen. Solange ihn etwas stört, macht er halt daneben. Deine Aufgabe ist es nun herauszufinden, was ihn stört. Das können für einen Menschen ganz bedeutungslose Dinge sein wie Verstellen des Katzenklos, anderes Katzenstreu, eines neues Parfüm u.ä.

Natürlich müssen auch alle organischen Ursachen ausgeschlossen sein. Ist der Kot normal fest? Hat dein Kater Medikamente oder Präparate nach der Lungenentzündung ins Futter bekommen, die du nun abgesetzt hast? Hängt die Unsauberkeit mit Tierarztbesuchen zusammen? All diese Fragen müssen geklärt werden.

Hat dein Kater während der Lungenentzündung Schmerzen beim Koten gehabt? Bei so einem Fall verbindet die Katze das Klo mit den Schmerzen und sucht zur Erleichterung andere Orte auf.

Macht er denn ab und zu noch in sein Klo? Dann ist es wichtig, ihn überschwänglich dafür zu belohnen. Strafe dagegen hilft bei Katzen in den seltesten Fällen.

Zur Schonung der Couch würde ich sie, solange die Unsauberkeit anhält,
mit Decken belegen, die du bei Bedarf waschen kannst.

Liebe Grüße, mia

Beitrag von: MischlMuc am 11.02.2009 - 00:06 Uhr
Er macht auch ins Katzenklo und er bekommt auch dafür Belohnung nur hilft es alles nichts. Ich habe weder was geändert (Katzenklo, Standort oder Parfüme) noch hatte er "Schmerzen" die nicht zur Lungenentzündung gehören. Meine Tierärztin hat ne Kotprobe, aber da war alles normal. Sieht auch normal aus.

Ich hoffe einfach das es sich bald wieder legt

Beitrag von: mia am 11.02.2009 - 22:39 Uhr
Ich behaupte mal, es muss eine Änderung gegeben haben, weil das von dir beschriebene Verhalten so eindeutig Protest ist. Das muss auch nicht unbedingt mit dem Katzenklo zusammenhängen oder mit einem neuen Parfüm. Es sind wirklich Dinge, die den meisten Menschen so belanglos vorkommen, dass sie sie kaum bemerken.

Ein persönliches Beispiel: Wir hatten an unserer Eingangstür einen Kranz zu hängen, der immer runter fiel, weshalb wir ihn übergangsweise im Flur aufhingen. Das hat die beiden "Kleinen" (4 Monate alt) total aus der Bahn geworfen und sie haben sich kaum noch die Treppe runtergetraut, weil unten im Flur dieser Kranz hing, der für die beiden absolut unheimlich war.
Für einen Menschen ist so ein Verhalten unverständlich und ich habe mich im ersten Augenblick auch gewundert, was denn auf einmal los ist. Aber Katzen haben ihre eigenen Empfindlichkeiten.

Deshalb: Alles durchgehen, und könnte es noch so unwichtig für die Katze sein, und sich Gedanken machen, was sich in irgendeiner Form geändert hat.

Liebe Grüße, mia

Beitrag von: Lätter am 12.02.2009 - 00:13 Uhr
Vielleicht ist das nicht der richtige Thread, um daraus eine Grundsatzdisskussion zu machen, aber irgendwie interessiert es mich:

Wie kann es eigentlich sein, dass Hauskatzen so verweichlicht sind, dass sie so Dinge wie der hier beschriebene, umgehangene Kranz so dermaßen aus der Bahn werfen? Das ist doch nicht mehr natürlich.
Was ich sagen will: In freier Wildbahn, ohne irgendwelche menschliche Einwirkung, würde eine Katze doch in der Natur leben, wo sich alle paar Minuten irgendetwas ändert. Da müssten die Tiere ja völlig am Rad drehen.

Beitrag von: Salamander am 12.02.2009 - 07:33 Uhr
@ Lätter
Blödsinn.

Wenn ich einen Mantel an die Tür hänge und Nachts sehe ich nur den dunklen Schatten, könnte es gut sein, daß ich mich erschrecke und mir auch unheimlich davon wird.

Trotzdem drehe ich nicht am Rad, wenn ich in der Großstadt umherlaufe.

gruss

Beitrag von: Lätter am 12.02.2009 - 11:12 Uhr
Zitat: Original von Salamander
Wenn ich einen Mantel an die Tür hänge und Nachts sehe ich nur den dunklen Schatten, könnte es gut sein, daß ich mich erschrecke und mir auch unheimlich davon wird.


Dann erschreckst du dich einmal, und dann ist gut. Beim nächsten Mal schmunzelst du wahrscheinlich über deine unbegründete Angst, aber du machst dir sicher nicht tagtäglich aufs neue in die Hose.

Aber hier wird immer wieder angedeuted, dass selbst kleinste Veränderungen an der Umgebung eine Katze so dermaßen aus der Bahn werfen und stressen, dass sie ihren ganzen Reinlichkeits-Charakter über den Haufen wirft und sich völlig annormal verhält.
Und dass kann doch m.E. nicht natürlich sein. Die Welt an sich ist in ständiger Veränderung und eine Katze, die völlig ohne Menschen auskommen müsste, müsste sich doch auch damit abfinden dass sich ihre Umgebung fortwährend verändert. Und wenn jede Veränderung Streß bedeuten würde, dann würde eine solche Katze sicherlich nicht sonderlich lange überleben.

Beitrag von: mia am 12.02.2009 - 12:56 Uhr
Hallo Lätter!

Das von mir beschriebene Verhalten kann man nicht als "verweichlicht" bezeichnen. Du tust im Moment gerade das, was ich die ganze Zeit versuche aus dem Weg zu räumen: der Vergleich Mensch - Katze.
Katzen sind keine Menschen und reagieren völlig anders und für uns Menschen unverständlich auf Veränderungen.

Wir Menschen sind z.T. so abgebrüht, dass wir Veränderungen in unserer Umgebung gar nicht mitbekommen, da wir den sogenannten "Tunnelblick" entwickelt haben. Viele sind selbst "blind" für die Gefühle ihrer Mitmenschen und bemerken gar nicht, wenn eine ihnen nahe stehende Person etwas bedrückt.

Katzen sind da viel sensibler. Ich glaube jeder Katzenbesitzer hat es schon mal erlebt, dass, als er traurig war, seine Katze zu ihm kam und durch ihre blosse Anwesenheit ein Trostspender war. Diese Art von Sensibilität der Katzen wird von den Menschen sehr geschätzt. Bezieht sich die Sensibilität jedoch auf die Wohnung, in der die Katze lebt (ihr Territorium), haben die meisten Menschen plötzlich ein Problem mit der Sensibilität ihrer Katze.

Zitat: Original von Lätter
Wie kann es eigentlich sein, dass Hauskatzen so verweichlicht sind, dass sie so Dinge wie der hier beschriebene, umgehangene Kranz so dermaßen aus der Bahn werfen? Das ist doch nicht mehr natürlich.


Und ob das natürlich ist! Wie ich schon sagte, legen Katzen sehr viel Wert auf ihr Territorium. Dieses wird mehrmals am Tag abgegangen und jede noch so kleinste Veränderung wird wahrgenommen. Manches wird registriert und markiert (meist mit Kinnreiben - eine für Menschen sehr angenehme Markierungsmethode). Manchmal gibt es aber auch Veränderungen im Revier der Katze, mit denen sie nicht klar kommt und deshalb, um den Wohlfühlfaktor innerhalb ihres Territoriums zu erhöhen, verstärkt markiert (hier eben oft mit Urin oder Kot). Dies machen draussen lebende Hauskatzen wie Wildkatzen. Nur, dass uns dies nicht weiter stört. Gehört aber unsere Wohnung mit zum Revier unserer Katze, wird sie auch dort markieren. Das ist ein völlig nartürliches Verhalten.

Wir Menschen sollten nie vergessen, dass unsere kleinen Kuschellieblinge zu Hause ehemalige Wildtiere sind und obwohl man sie heutzutage als domestiziert bezeichnen kann, haben sie sich eher den Menschen angepasst, aber nie ihre natürlichen Bedürffnisse und Verhaltensweisen abgelegt.

Wie empfindlich eine Katze auf Veränderungen reagiert, hängt von ihrem Charakter und Erfahrungsschatz ab. Meine beiden Kleinen sind wie gesagt 4 Monate alt und dazu noch Päppelkätzchen, d.h. sie haben noch nicht sehr viel gesehen und erlebt und sind deshalb noch sehr vorsichtig.
Dazu muss man auch immer beachten, dass Katzen nicht die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen besitzen. Ein Mensch weiss, dass an einem Kranz nicht gefährliches ist und vor allem kann er nachvollziehen warum dort dieser Kranz hängt. Für eine Katze ist das völlig verwirrend, denn sie hat keine Ahnung, was es damit auf sich hat.

Um nochmals auf deinen letzten Satz einzugehen: Nicht jede Veränderung bedeutet Stress. Ob Stress bei der Katze ausgelöst wird, hängt von verschiedenen Variablen ab: Kennt diese Katze die Veränderung? Wie ist der Charakter der Katze? Ereignete sich während der Veränderung ein für die Katze negatives Erlebnis? usw.

Alles in allem ist Unsauberkeit kein Problem, wenn man sich in seine Katze und deren nartürlichen Verhaltensweisen hineinversetzen kann. Dann wird man auch bald die Wurzel des Problemes erkennen und mit Beseitung dieser keine weiteren Probleme haben.

Mein Buchtipp: [URL=http://www.amazon.de/Katzen-wirklich-brauchen-Gwen-Bohnenkamp/dp/3440097471]Was Katzen wirklich brauchen

Liebe Grüße, mia

Beitrag von: prinzessin22589 am 12.02.2009 - 17:15 Uhr
Du hast geschrieben, dass jede Katze ihr eigenes Klo hat und das andere auch nicht benutzt. Es könnte sein, dass der eine aber groß und klein getrennt los werden, daher sollte es immer ein Klo mehr als Katzen geben. Vielleicht bringt das bei dir auch was. Und wenn du jetzt sagst, es ging ja zwischendurch, naja irgendwann aber eben nicht mehr, vor allem wenn sie anfangen zu pupertieren so zu sagen. Und vielleicht solltest du deine Auffassung über das Kastrieren wegen dem ständigen Kakaputzen überdenken. Das könnte schon mal helfen und es ist nachweislich so, das Frühkastrationen keine Schäden bei den Katzen verursacht und selbst als Frühkastra ist das ja eh nicht mehr zu bezeichnen!

Beitrag von: Lätter am 12.02.2009 - 23:00 Uhr
Zitat: Original von mia
Das von mir beschriebene Verhalten kann man nicht als "verweichlicht" bezeichnen. Du tust im Moment gerade das, was ich die ganze Zeit versuche aus dem Weg zu räumen: der Vergleich Mensch - Katze.

Falsch! Ich vergleiche mitnichten eine Katze mit Menschen. Der einzige Vergleich, den ich mache ist der zwischen "Katze die bei Menschen zu Hause lebt" und "Katze, die völlig ohne menschliches zutun in der Natur lebt/leben muss".

Die Reinheitsliebe der Katzen ist ja keine Folge der Domestizierung, sondern etwas, dass sich evolutionär völlig natürlich entwickelt hat, und eine Katze die sich dem entgegen verhält, die verhält sich nunmal unnormal.

Zitat: Dazu muss man auch immer beachten, dass Katzen nicht die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen besitzen. Ein Mensch weiss, dass an einem Kranz nicht gefährliches ist und vor allem kann er nachvollziehen warum dort dieser Kranz hängt. Für eine Katze ist das völlig verwirrend, denn sie hat keine Ahnung, was es damit auf sich hat.

Und wieso soll das bei wildlebenden Katzen nun anders sein?
Okay, die Hauskatze hat kein Ahnung, was der Kranz da soll, wie er da hin kommt, kann nichts dagegen tun und so weiter... das verwirrt sie.
Aber wäre das denn in freier Wildbahn anders? Nehmen wir z.B. eine Wiese, auf der auf einmal ein Maulwurfshügel steht, weil während einer kurzen Abwesenheit der Katze ein Maulwurf aktiv war: Das ist doch genau die gleiche Situation: Die Katze hat keine Ahnung, wie der Hügel dahin kommt, was er soll etc.
Heute hat's geschneit. Plötzlich hat die ganze Landschaft einen weißen Überzug (Veränderung! Sogar im ganz großen Stil). Hin und wieder weht auch mal ein kräftigerer Wind, der Sträucher und Bäume umweht, und nicht zu vergessen die Jahreszeitenwechsel. Der Wald, der vor wenigen Monaten noch grün und dicht war, ist plötzlich braun und dann ganz kahl.

Das sind jetzt nur mal ein paar Beispiele, die zeigen sollen, wie vielen Veränderungen wilde Katzen in der Natur tagtäglich (in ihrem Revier!) ausgesetzt sind. Und dass scheinbar ohne dass diese Veränderungen die Katzen irgendwie in besonderem Maße stressen. Genaugenommen könnte man sogar sagen, dass sich alles verändert und nichts tatsächlich gleich bleibt.
Und wenn ich nun diese Katzen vergleiche, mit einer Hauskatze, die sich wegen einer einzigen Veränderung (ganz gleich, ob das nun irgendein Kranz, ein neues Parfum oder sonstwas ist) dermaßen durcheinander bringen lässt, dann kann ich nicht umhin diese Katze als "verweichlicht" zu bezeichnen.

Beitrag von: raupe22 am 12.02.2009 - 23:41 Uhr
Die freie Wildbahn ist aber eben Natur und da hat es meiner Meinung nach mit Instinkten etc zu tun, das die Katze nicht gleich einen Herzinfarkt bekommt, wenn Schnee fällt. Ich bin ja als kleines Kind auch nicht in Ohnmacht gefallen, als ich meinen ersten Schnee gesehen hab.

Solche, für manche Katze eben störende Dinge, wie Parfümwechsel etc. haben meist wenig mit Natur zu tun und daher werden sie das Tier verständlicherweise eben auf irgendeine Art und Weise eher belasten als ein Maulwurfshügel! Hinzu kommt auch noch das Katzen sehr gewohnheitsliebende Tiere sind, die einen kommen aber besser mit neuen Situationen klar, die anderen eben weniger gut.

Das hat aber meiner Meinung nach rein gar nichts mit Verweichlichung zu tun und hört sich für mich sehr nach Beleidigung an. Daher möchte ich doch bitte vor der nächsten Wortwahl ans Nachdenken appellieren!

Beitrag von: Basheera am 12.02.2009 - 23:54 Uhr
@ raupe

meinst Du nicht, daß es ein wenig zu hoch gegriffen ist, denke nicht, daß Beleidungen beabsichtigt sind

ziehe mal das Beispiel Mensch heran, da sagt man ja auch zu jemanden, der sich beim leisesten Windhauch wie zur Polarreise vermummt, auch, er / sie sei wohl verweichlicht

und das ist dann allenfalls Ironie, aber nicht Beleidigung

Beitrag von: mia am 14.02.2009 - 20:36 Uhr
Ich glaube es geht langsam in den Bereich Off-Topic

Zitat: Dann erschreckst du dich einmal, und dann ist gut. Beim nächsten Mal schmunzelst du wahrscheinlich über deine unbegründete Angst, aber du machst dir sicher nicht tagtäglich aufs neue in die Hose.

So soll doch eine "normale" Katze deiner Meinung nach auch auf neue Dinge reagieren, oder? Also "Reaktion des Menschen" soll = "Reaktion der Katze" sein.
Du sagst unsere Haustiger sind "verweichlicht" im Gegensatz zu den freilebenden Katzen? Sind sie nicht, WEIL sie viel mehr zu bewältigen haben als Katzen, die nur draussen leben und weil sie nicht anders handeln, als ihre wilden Artgenossen.
Ich sags mal salopp: Meine Kleinen sch.. sich auch nicht ein, wenn an einem Morgen die Wiesen plötzlich weiss ist oder weil da auf einmal ein Hügel ist. und Millionen anderer Hauskatzen tun dies auch nicht, da die Natur ihre natürliche Umgebung ist.

Ich denke auch, dass es etwas mit Veranlagerungen und Instinkten zu tun hat, dass Katzen draussen nicht vor jedem Maulwurfhügel Angst haben. So eine Katze wäre nicht allein lebensfähig. Aber diese Instinkte haben Katzen Jahrhunderte lang geprägt und trotz Domestizierung verschwinden sie nicht (was man ja auch am Jagdverhalten wunderbar erkennen kann). Deshalb wird der größte Stubentiger auch ohne Menschen zurecht kommen (wenn er nicht überfahren wird).

Das ist auch der Grund, weshalb hier bei Unsauberkeit niemals geraten wird: "Geh mal raus und guck ob sich in deinem Garten etwas verändert hat." - Nein, die unbekannten, angsteinflößenden Dinge, die für uns Menschen, die diese Dinge geschaffen haben, so vertraut sind, sind die Auslöser von Stress und Unsauberkeit.
Die Umgebung und die Dinge, die wir unseren Katzen in unserer Wohnung/unserem Haus bieten, sind keineswegs natürlich und deswegen reagieren Katzen mit verstärktem Territorialverhalten!

Zitat: Die Reinheitsliebe der Katzen ist ja keine Folge der Domestizierung, sondern etwas, dass sich evolutionär völlig natürlich entwickelt hat, und eine Katze die sich dem entgegen verhält, die verhält sich nunmal unnormal.

Definiere doch mal "Reinheit". Das Verhalten, was wir Menschen als "unsauber" bezeichnen ist nichts anderes als verstärktes Markieren für die Katze. Die Katze fühlt sich dabei nicht "dreckig", nein, eher noch wohler, weil ihr Duft in ihrem Territorium verstärkt vorliegt.
Unsauberkeit ist demnach kein unnatürliches Verhalten!
Alle Katzen, auch die wilden, markieren verstärkt oder werden "unsauber", wenn es eine Störung in ihrem Revier gibt. Ob der wilde Kater im Revier "Wald" seine Häufchen auf einem Baumstumpf setzt, weil er den Duft eines Rivalen wahrnimmt oder der Hauskater in seinem Revier "Wohnung" auf die Couch - das Verhalten verschiebt sich nur auf das andere Territorium.
Nur das die Hauskatze wahrscheinlich öfters starkes Territorialverhalten zeigt, weil sie in ihrer unnatürlichen Umgebung mehr unnatürlichen Reizen ausgesetzt ist, die sie nicht einordnen kann.

Nach so viel natürlichen und unnatürlichen Sachen will ich nur noch eins sagen:

Unsauberkeit ist ein Verhalten von Katzen, mit dem wahrscheinlich jeder Katzenbesitzer einmal im Leben seiner Katze zu kämpfen hat. Doch die sogenannte Unsauberkeit ist ist ein natürliches Verhalten unserer Hauskatzen und wer damit nicht umgehen können möchte, der hat sich bei der Anschaffung seines Tieres nicht genug Gedanken gemacht. Territorialverhalten gehört zu der Katze wie das Eigelb zum Ei und wer das nicht respektieren kann, der sollte sich keine Katze anschaffen

Liebe Grüße, mia

»» Auf diesen Beitrag antworten

«« Zurück zum Archiv



Copyright 1996 - 2014 by Vipex GmbH, CMS by AdOvo Banner / Verlinkung | Media / Vermarktung | Impressum | AGB | Haftungsausschluss | Disclaimer