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Thema: Katze trinkt so viel


Beitrag von: Angua am 15.01.2008 - 15:15 Uhr
Seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass meine Katze (ca. 8 Jahre) im Vergleich zu früher (habe sie seit ca. 4 Monaten) extrem viel trinkt. In der kalten Jahreszeit ist sie viel im Haus und so habe ich gemerkt, dass sie wirklich sehr oft am Wasserspender ist. Mir ist jetzt nicht aufgefallen, dass sie auch mehr pischert, jedenfalls nicht im Katzenklo.
Zu essen bekommt sie nur Nassfutter da ihr die Zähne wg. Zahnstein entfernt werden mussten. Ansonsten ist sie gut drauf, frisst gut und ist, mit Ausnahme einer leichten Bindehautentzündung, sehr fit.

Weiss jemand, woran der grosse Durst wohl liegen könnte? Bei meinem Kater habe ich so eine Veränderung im Trinkverhalten nicht beobachten können.

Beitrag von: peppina am 15.01.2008 - 15:20 Uhr
Hallo Angua...

Hat sich an deiner Katze den auch das Verhalten geändert? Ich will dir keine Angst machen, aber ich hatte das selbe Problem u es heisst meistens, das wenn Katzen viel trinken das sie Nierenprobleme haben... Vielleicht würde ich mal zum TA gehen u das einfach abklären lassen..
Es kann aber auch das sein, dann wenn sie viel drinnen ist Zur zeit und du die Heizung an hast das Raumklima zu trocken ist dann trinken sie ja auch viel.Genau wie wir Menschen..

Lg Mone

Beitrag von: Angua am 15.01.2008 - 15:29 Uhr
Meine beiden Katzen habe ich ja noch nicht sehr lange und davor gehörten sie meiner Nachbarin, die sich aber nicht so sehr um sie gekümmert hat. Sie waren immer draußen und hatten kein so leichtes Leben. Jetzt sind sie bei uns und sind schon wirklich seeehr anhänglich geworden. Und werden es immer noch mehr (wg. Verhalten). Von Tag zu Tag lernen sie halt dazu.
Beide sind schon älter und wurden früher nie medizinisch behandelt. Beide haben auch einen chronischen Schnupfen. Das ist wohl nicht mehr zu heilen. Doch ansonsten sind sie gut drauf.

Das mit der Niere habe ich auch schon gedacht und sie (die Katze) mir mal näher angeschaut. Haut und Augen sind nicht verfärbt. Vielleicht liegt es wirklich an der Heizungsluft, denn die Katze ist viel öfter tagsüber im Haus als der Kater. Hoffentlich liegt es daran, denn ich möchte ihr jeden TA-Besuch ersparen.

Beitrag von: *Minnie* am 15.01.2008 - 15:31 Uhr
Es kann auch ein Zeichen für Diabetes sein. Am besten gehst du schnell zum TA und lässt ein Blutbild machen. Diabetes lässt sich zwar nicht heilen, aber behandeln und eine Katze kann noch viele Jahre damit leben. Und wenn nichts rauskommt, was wir natürlich hoffen, ist ein Blutbild in dem Alter auch nicht das verkehrteste

Beitrag von: peppina am 15.01.2008 - 15:52 Uhr
Ja das kann ich verstehen das Du Ihnen den Stress ersparen möchtest, aber denk auch dran, falls es doch was schwereres ist u deine Katze nun stirbt*sorry will den Teufel net an wie Wnad malen* aber dann ärgerst Du dich das Du nicht doch beim TA warst.. Ich würde einfach mal einen Check machen lassen, wenn nichts dabei raus kommt dann ist es ja gut aber dann hast du auch 100% Gewissheit,,

Lg Mone

Beitrag von: Samtpfote am 15.01.2008 - 15:57 Uhr
Ich würde auch auf jeden Fall ein Blutbild machen lassen! Sollte sie Nierenprobleme haben, ist es wichtig, dass man sofort reagiert! Eine Verfärbung der Augen und Haut tritt erst im Endstadium auf, von daher ist das nicht unbedingt ein Zeichen. Hast Du mal die Haut am Rücken angehoben und ist sie nur langsam wieder zurück bzw. so stehen geblieben? Das wäre ein recht untrügliches Zeichen...
Aber nur ein Blutbild kann Sicherheit geben, und gerade wenn die Tiere bisher nicht gut versorgt waren, würde ich das abklären! Mit zunehmenden Alter kann da noch allerhand auf Dich zukommen...
Liebe Grüße
Ingrid

Beitrag von: Angua am 16.01.2008 - 14:38 Uhr
Ja, wir haben bewust die Katzen übernommen. Da wussten wir noch nicht, dass sie schon so alt sind und auch krank sind. Jetzt haben wir.
Und ich denke auch langsam, dass ich zum TA gehen sollte. Ich werde es zuerst aber noch etwas beobachten.
Ein TA-Besuch ist ja bei ihr ein Horror, da benimmt sie sich wie eine Wildkatze. Sie glaubt wohl, sie wird da geschlachtet.

Beitrag von: *Minnie* am 16.01.2008 - 15:02 Uhr
Macht dein TA auch Hausbesuche? Dann hätte sie etwas weniger Stress.

Beitrag von: Angua am 16.01.2008 - 15:07 Uhr
Das schon, nur die Entfernung ist doch etwas gross. Und deswegen einen anderen TA in der Nähe zu nehmen widerstrebt mir, weil meiner meine Tiere schon kennt. Er hat sie auch kastriert und weiss ihre Entwicklung seit dem sie bei uns ist.
Ich werde das schon hinkriegen, mit Vorbereitung und guter Planung klappt das schon. Und, sie ist nicht allzu lange nachtragend

Beitrag von: peppina am 16.01.2008 - 15:19 Uhr
Warte bitte nur nicht zu lang.. Das ist nicht böse gemeint aber wer weis was es ist... Ich drück dir die daumen das es deine Süssen nicht zu sehr stresst aber ich denke das wird schon

Liebe grüsse

Beitrag von: tindy_lou am 16.01.2008 - 21:57 Uhr
hallo angua...

ta ist DANN wichtig, wenn es UNGEWÖHNLICH viel ist, was sie trinkt.

zuerst ist mal wichtig, OB es denn wirklich zuviel ist...
beobachte doch mal anhand einer skala auf dem spender - vorher beim einfüllen stückweise die menge bestimmen - wieviel es ist.
oder fülle nur eine bestimmte menge ein und schaue nach 24h was noch übrig ist.

bedenke auch wie peppina schon sagte, dass sie nun im haus einen höheren flüssigkeitsbedarf hat.

wenn es wirlich unangemessen viel ist.. unbedingt den ta aufsuchen! dann wird die ursache sicher schnell gefunden und kann hoffentlich bedingungslos behoben werden!

Beitrag von: TinaFÜ am 18.01.2008 - 09:13 Uhr
Die zwei klassischen Ursachen für vermehrtes Trinken sind Nierenprobleme und Diabetes. Beides wird vom Abwarten nicht bessser. Mit 8 Jahren und der Vorgeschichte muss man eher mit einer weiteren (schweren) Erkrankung rechnen als mit trockener Luft.

Bei Nierenproblemen hilft es übrigens nicht die Haut/Schleimhaut anzuschauen, die verfäbt sich gelblich wenn etwas mit der Leber nicht stimmt.

Herzliche Grüße
Tina

Beitrag von: tindy_lou am 18.01.2008 - 19:40 Uhr
wieviel ist denn nun "zu viel"?

gibt es wirklich grund zur sorge, oder ist es doch im normalen rahmen, fällt nur jetzt vermehrt auf, weil die katzen beobachtet sind und die wasseraufnahme halt bemerkt wird?


Beitrag von: *Minnie* am 18.01.2008 - 19:54 Uhr
Unser früherer Kater hatte Diabetes, es ist schon sehr aufgefallen im Vergleich zu vorher, vor allem das Kaklo war ständig klatschnass. Beim Freigänger ist es mit dem Beobachten etwas schwieriger, ich würde es aber bei fortgeschrittenem Alter mal als Warnzeichen sehen und lieber ein Blutbild zuviel machen. Bärli war damals 9 Jahre alt.

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